September 2008

Monthly Archive

Wir fassen zusammen: - Die Inzest-Gesellschaft

Posted by admin on 04 Sep 2008 | Tagged as: Allgemein

inde-ich/”>gesellschaftße, ey!”
Das ist das, was rauskommt, wenn man den langen, langen Artikel aufs
Wesentliche reduziert. Bei mir jedenfalls.
Das fängt schon damit an, daß Maresch alle möglichen doofen
Eigenschaften unter “typisch deutsch” subsummiert und sich dabei
selber
einer als “typisch deutsch” bekannten Kommunikationsweise
bedient, nämlich intellektuell verpacktem Dauergenörgel. Na sicher
machen unsere Medien aus Hamsterblähungen Wirbelstürme, und
selbstveständlich ist für besagte Medien der eigene Tellerrand oft
genug der Himalaja. Jetzt sagen Sie mir aber bitte mal, wo das anders
ist, Herr Maresch - wo genau waren Sie in Urlaub? Ich war oft genug
im Ausland, ich habe Bekannte auf fast allen Kontinenten, und wenn
alle Stricke reißen gibts ja auch noch das Internet - aber nach
meinen ganz subjektiven Eindrücken findet die “gefühlte
Verkorkstheit”, die Maresch Deutschland diagnostiziert, so oder
ähnlich in den meisten Ländern des “westlichen Abendlandes” statt -
in Großbritannien wie in den USA, in Österreich wie in Schweden.
Haben Leute wie Hanning Mankell oder diese seltsame Frau Jelinek
objektiv etwa weniger Gründe, intellektuell über ihr jeweiliges Land
zu meckern, als ein Maresch? Okay, Intellektuelle *müssen* meckern,
dafür sind sie da (nehme ich an). Aber das Grundgemecker
unterscheidet sich kaum, egal über welches Land und dessen
beschränkte Politik, gleichgeschaltete Medien und doofe Bevölkerung
gerade
räsoniert wird.
Jetzt werden wir mal konkreter. Wenn ich richtig gelesen habe, findet
Maresch
- daß die deutsche Meckerkultur Innovationen verhindert, zb. eine
Reform des Bildungssystems nach skandinavischem Vorbild. Soweti ok.
Aber er analysiert nicht, sondern beschränkt sich auf “gefühlte
Hindernisse”. Und ich bin zwar der letzte, der bei jeder Kritik
losnölt “machsdochbässa!”, aber: wer einen dermaßen langen Artikel
schreibt und dabei nur sein “gefühltes Unbehagen” über alle möglichen
Sachen ausbreitet (und damit einen irgendwie ursächlichen
Zusammenhang zwischen allen Problemen, die er sieht, voraussetzt, ihn
aber nicht wirklich benennen kann), aber weder sachlich die Fehler
aufzeigen noch Alternativen vorschlagen kann, der setzt sich für mich
dem Verdacht der Profilneurose aus.
Es wäre doch so schwer nicht: *wer* verhindert die Umstellung des
deutschen Bildungssystems in Richtung “skandinavisch” (ich nehme das
nur als Beispiel, weil Maresch selber kein konkretes Beispiel genannt
hat), *warum*, dh aus welchen Motivationen heraus wird dies
verhindert (Kompetenzgerangel, Bürokratie, Geldmangel,…), *welche*
Maßnahmen sind machbar, um das Ziel doch noch zu erreichen und
*welche* Alternativen sind möglich?
Das ist zwar sehr vereinfacht, aber imho ein besserer Denkansatz als
längliches Geschwurbel.
- daß auf Kirchhof zu Unrecht herumgehackt wird, weil er sich doch so
viel Mühe gemacht hat und es nicht verdient, aus wahlkampftaktischen
Gründen gedisst zu werden.
Ja und? Wer sich in den Wahlkampf begibt wird nicht mit
Wattebäschchen beworfen, das müßte ein Kirchhof eigentlich wissen,
ein Maresch übrigens auch. Und inhaltlich kommt da nichts weiter: es
entsteht zwar der Eindruck, daß Maresch Kirchhof irgendwie gut
findet, aber warum wird nicht gesagt.
- daß “die wirklichen Probleme weggedrückt” werden.
Was jetzt aber diese ominösen wirklichen Probleme sind wird nicht so
recht klar, es wird nur wortreich kritisiert, daß es sowieso
scheißegal ist, wer an der Macht ist, da diese Macht ja gar keine
genügend breite Basis hätte, um etwas bewirken zu können.
Wo waren Sie noch gleich im Urlaub, Herr Maresch? In Schlaraffistan
ist die Lage natürlich gaaanz anders, da gibts weder
Brüsselbürokraten noch Landesfürsten, auch keine Lobbygruppen und
Banken, und die Reichen zahlen da auch schön ihre Steuern (was sie
nach Kirchhofs Modell gaaanz klar auch machen würden - wenn man die
Wahl hat zwischen 40%, 25% und 0% Abgabe, dann entscheidet man sich
natürlich aus irgendwelchen ganz plausiblen Gründen für die 25%,
gelle?) - also kann da die Bundespolitik natürlich viel mehr und
besser reformieren. Ist ja auch genug Geld da. Weil, Deutschland ist
nämlich pleite, und zwar so pleite, daß es viel pleiter ist als alle
anderen. Ja wenn denn das stimmt, wenn alle anderen Länder rund um
uns rum viel weniger pleite sind - dann wäre doch auch eine kurze
Nenung der Gründe angebracht in einem derart langen Artikel, oder?
Die gefühlte typisch deutsche Knorxeligkeit reicht mir da irgendwie
nicht, Herr Maresch.
- daß “die Jugend von heute” ja nur die Eltern usw. belastet -
letzter Absatz des Artikels. Das kommentiere ich gar nicht weiter,
ich habe selten so einen argumentlosen pauschalisierenden Schwachsinn
gelesen. Lehrer sind auch alle Faulenzer und Arbeitslose Abzocker,
schon klar.
Fazit:
Laut Maresch ist Deutschland voll scheiße (besonders die Jugend), die
Medien sind doof, die Politiker haben keinen Einfluß und versuchen
nur an der Macht zu bleiben, und in anderen Ländern ist das viel
besser, aber es ist nicht nötig die Gründe dafür zu benennen, *warum*
es hier so scheiße ist und was die anderen besser machen, und was
genau man hier machen kann, damit es besser wird.
Dieser Artikel war typisch deutsch, Herr Maresch. Wenn Sie die
Ansicht vertreten, daß Intellektuelle tatsächlich noch irgendeinen
Einfluß auf

Andere Gesellschaft? - Ein echter Loser

Posted by admin on 03 Sep 2008 | Tagged as: Allgemein

> Die Gesellschaft (genauer gesagt, die gesellschaftlichen
> Institutionen) ist weder gleichmachend, friedensbewegt noch
> humanitätstrunken, im Gegenteil. Und es ist schon eine Frechheit, das
> letzte bisschen Anstand, Mitgefühl, Gerechtigkeitsempfinden und
> Courage, das hier und da noch vorhanden ist, für solche Katastrophen
> verantwortlich zu machen.
Dies hat mich auch irritierend. Weder sehe ich eine Gleichmacherei,
im Gegenteil, das sogenannte Unterschichtenproblem zeigt ja auf, dass
eine Gleichmacherei gar nicht möglich ist und auch nicht gewollt.
Humanitätstrunken und friedensbewegt? In Zeiten, in denen
Ellbogenmentalität alles ist um vorwärts zu kommen, in denen das
“sich durchboxen” die einzige Möglichkeit ist, vielleicht irgendwann
nicht zur “Unterschicht” zu gehören, in Zeiten, in denen mehr und
mehr “humanitäre Auslandseinsätze” der Bundeswehr zur Tagesordnung
gehören und Krieg von vielen befürwortet wird - im Kampf gegen was
auch immer?
So ich derzeit im richtigen Lande verweile (Deutschland), so fällt
mir hier eher auf, dass die Gesellschaft einen Egoismus, verbunden
mit einer Gewaltbereitschaft zeigt, die sich schon im Kleinsten
manifestiert. So gilt es als völlig normal, dass sowohl alte Leute
als auch Mütter mit Kindern, Jugendliche und Geschäftsleute etc.
gleichermaßen sich ihre Busplätze mit den Ellbogen erkämpfen. Die
Oma, die mit ihrem Stock dem Jungen gegen das Bein haut ist ebenso
wenig eine Seltenheit wie die Mutter, die einen rabiat zur Seite
drängt um die Bank zusammen mit dem Kind zu bekommen etc. Schon bei
einer Kleinigkeit wie einem Busplatz ist es also gesellschaftlich
mittlerweise Usus, sich auch durch körperliches Verhalten
durchzusetzen. Abgesehen von den stets verlachten Menschen,d ie
Lichterketten bilden oder für Frieden demonstrieren, sehe ich wenig
Friedensbewegtheit und Humanitätstrunkenheit. Eher eine Neigung, das
darwinsche Denken als Status Quo zu etablieren.

Re: off-Topic!!?? - Politik und Gesellschaft

Posted by admin on 03 Sep 2008 | Tagged as: Allgemein

news/exhibitions/2008/08/30/the-building/”>eininghaus.com/?p=973″>gesellschaftnke es wird schwierig, einen Job ancarzone.com/older-mbs-classics/26134-emercedesbenz-feature-first-mercedes-propeller-drive-shaft-debuts-1908-a.html”>zu finden wo man NUR
Penetrationtests durchführt. Meist macht man das so nebenbei wenn man
irgendwo als netzwerker oder admin anschafft.
Wenn man jedoch als Profi-Penetrationtester seine Euros verdienen
will muss neben so ziemlich allem was ein admin kann und versteht
(netzwerkprotokolle, dienste, systeme usw) auch noch wissen welche
lücken welche versionen dieser protokolle und dienste haben, wie man
diese aufspürt und auch noch selber exploits schreibt - also _RFCs
lesen (sehr langweilig u. definitiv ohne screenshots), programmieren
lernen usw. Mit bissi Nessus u. nmap kann man so nebenbei zwar die
potentiellen angriffslücken eines systems finden - als vollberuf
penetrationtester kann man mit nessus usw jedoch nicht rumkaspern
(obwohl es schon recht gut und schnell einsetzbar ist, auch für
nicht-vollprofis).
Aber langsam - one step after the other.
Mit bisi XP Wissen kann man freilich GARNIX anfangen. Die Materie ist
abstrakt und kompliziert. Da gehts echt ab bis die Schwarte kracht.
Netzwerktechnik und Serverdienste ist ne ganz andere Geschichte als
bisschen an XP rumzufummeln.
Nicht dass es nicht schaffbar wäre - es dauert nur ca. 2 Jahre bis
man ne Grundahnung hat worum es überhaupt geht und wie das ganze
zusammenhängen könnte.
Installier dir doch mal nen linux server und mach damit BIND, DHCP,
Apache, IPTABLES NAT, oder nen Server2003 mit ACtive Directory und
dem ganzen KingKong.
Oder nen Cisco Router Simulator und lies dich ein und konfigurier mal
OSPF, ACLs, VLANs usw.
Wenn das klappt bzw funktioniert, und du immernoch Spass dran hast,
dann schau ma weiter.

off-Topic!!?? - Politik und Gesellschaft

Posted by admin on 02 Sep 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftForen-Gemeinde!
Leider finde ich hier kein richtiges off_Topic Forum, ich sage
sofort, was ich wissen möchte.
Meine Zukunft liegt gerade mal wieder in meiner Hand und ich habe
mich für einen neuen Beruf entschieden. Aus gesundheitlichen Gründen
finanziert mir die BfA eine Umschulung und ich will unbedingt mein
Hobby zum Beruf machen. Arbeit an und mit Computern!
Ich
habe bisher 6 Jahre hauptamtlich im Rettungsdienst als sog.
“Rettungsassistent” verbracht. In dieser Zeit habe ich vieles gesehen
und erlebt und nun möchte ich mich verändern. Computer waren für mich
schon immer eine Leidenschaft. Ich fing mit dem guten alten C64 an
und sitze nun vor einer XP-Plattform. Ich muß zugeben, daß ich den
größten Teil meiner Zeit an PC’s nur mit “daddeln” verbracht habe.
Mein Interesse lag aber immer in den Möglichkeiten eines Computers.
Ich habe immer mit Begeisterung Berichte über den CCH und einzelne
Personen aus dieser Szene verfolgt. Ich gebe zu, daß dies zum größten
Teil auf romantischen Phantasien beruhte, aber die Zeit der
“Kinderreihen” sind nun auch für mich vorbei. Es geht um meine
Zukunft und die will ich eben mit etwas Sinnvollem verbringen. Ich
will etwas machen, auf das ich später einmal Stolz sein kann. Etwas
das nicht nur mir selber nützt. Ich hoffe, diese Einstellung klingt
für euch nicht zu polemisch oder trivial.
Ich will nun einen Beruf erlernen in dem ich viel über Programmierung
und Security lernen kann. Leider habe ich kein Abitur und bin somit
auf duale Ausbilungen angewiesen. Was ich bisher über BfA und
Arbeitsagentur in Erfahrung bringen konnte lies mich auf den Beruf
des “Fachinformatikers für Anwendungsentlwicklung bzw.
Systemintegration” schließen. Natürlich bin ich mir nicht sicher ob
ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Außerdem lebe ich in
Schleswig-Holstein in der nähe von Kiel. Hier gibt es nicht viele
IT-Firmen die zudem auch noch ausbilden.
Meine Fragen sind nun:
1. Befinde ich mich mit meiner bisherigen Berufswahl auf dem
richtigen
Weg? Ich meine, kann ich mir damit meine Zielsetzung
erfüllen?
2. Kennt jemand Möglichkeiten in dieser Branche eine Fernausbildung
zu machen?
3. Habt ihr alternative Ideen wie ich meinen Berufswunsch erfüllen
kann?
Ich weiß, daß das hier nicht das Arbeitsamt ist. Ich weiß aber durch
das Studium dieses Forum auch, daß hier sehr viele hochqualifizierte
Fachkräfte rumlaufen. Man möge mir diese Formulierung verzeihen.
Außerdem ist dies doch auch mal ne ganz andere Frage, oder?
Ich freue mich wirklich sehr, über jede konstruktive Antwort!
In freudiger Erwartung,
Hochachtungsvoll
Rantanplan178
P.S.: Aus persönlichen Gründen möchte ich zu diesem Zeitpunkt meinen
RL-Namen nicht mitteilen.

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