Liberalismus - Von einer Gesellschaft, die auszog, das …
Posted by admin on 11 Sep 2008 at 10:13 am | Tagged as: Allgemein
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> > Fool_on_the_Hill schrieb am 28. Februar 2006 14:58
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> > > jaho schrieb am 28. Februar 2006 14:17
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> > > > Zetscho schrieb am 28. Februar 2006 13:43
> > > >
> > > > > “Aber wo die Angst regiert, da ist der Liberalismus in der
> > > > > Defensive.”
> > > >
> > > > Man sollte erst einmal wissen, was Liberalismus eigentlich bedeutet.
> > > > Viele, die nun auf einmal den Liberalismus für sich entdecken, haben,
> > > > wenn es um wirtschaftliche Belange geht, nichts damit am Hut.
> > >
> > > Lieber Jaho - nun versuche uns mal nicht weis zu machen, der
> > > Wirtschaftsliberalismus bzw. das, was uns als ein solcher verkauft
> > > wird - in ökonomischer Diktion, würde ich ihn eher libertär, aber
> > > nicht liberal nennen - gehöre untrennbar zu liberalen Werten. Das ist
> > > Unfug, dass weisst Du, dass weiss ich.
> >
> > Wer hat denn von Wirtschaftsliberalismus gesprochen?
>
> Direkt niemand, aber mir dünkt darauf willst Du hinaus - ich kenne
> doch meine Pappenheimer
Das glaube ich kaum, dass Du mich kennst. Ich bin auch keineswegs
wirtschafts (oder alt-)liberal. Doch… s.u.
> > Und wie kann es
> > einen Liberalismus geben, ohne einen Wirtschaftsliberalismus?
>
> Natürlich kann es das.
Nein, das kann es nicht. Man kann nicht selektiv Freiheiten
verteilen. Ein (liberaler) Staat bewahrt die Rechte und Freiheiten
seiner Bürger. Dazu gehört ebenfalls die Handels- und
Gewerbefreiheit. Meine Frage war einmal, wo denn eigentlich der
Liberalismus, den Suchsland so gefährdet sieht durch einen schlechten
Film, in Deutschland eigentlich ist?
> Die sog. linksliberale Strömung des
> Liberalismus vertritt keinesfalls einen grenzenlosen
> Marktliberalismus.
Von grenzenlosem Marktliberalismus (sprich der Marktanarchie) hat
hier kein Mensch gesprochen. Ich habe mich in meiner Antwort auf den
Vorposter bezogen, dem beim Nennen des Kürzels CDU gleich das Wort
neoliberal in den Sinn kommt. (Ich habe ein sehr gutes Gedächtnis, Du
kannst auch suchen danach, war kurz vor der Wahl in D, als in TP
alles, was von seitens Merkel kam, gleich als neoliberal angeprangert
wurde und sogar die SPD als neoliberal bezeichnet wurde).
> Die “neoliberalen Wirtschaftskonzepte”, die uns
> heutzutage vortgetragen werden, sind eigentlich libertäre Konzepte.
> Neoliberal ist eigentlich die soziale Marktwirtschaft eines Ludwig
> Erhards, die die “Neoliberalen” von heute so gerne anzweifeln.
Ja, so könnte man es bezeichnen. Ich denke jedoch, das Wort
“neoliberal” lässt sich mittlerweilen in D nicht mehr verwenden, es
ist “verbraucht”, bis zur Unkenntlichkeit benutzt.
> > Wenn Du
> > mir das erklären kannst, dann können wir weiter darauf eingehen. Aber
> > es muss schon der Hinweis erlaubt sein, dass der alte Liberalismus
> > purer Wirtschaftsliberalismus war.
>
> Mitnichten - der Liberalismus ist aus der Aufklärung entstanden. Es
Streiche das “Mitnichten”. Ja, der Liberalismus ist nach und aus der
Aufklärung entstanden. Aber seine eigentliche Blüte hatte er Anfang
und Mitte des 19. JH. aus der Forderung nach weniger staatlichem
Eingriff, der damals vor allem aus Zöllen und Handelseinschränkungen
bestand.
> ging um die Befreiung von Dogmen und Feudalismus und die Recht des
> Individuums gegenüber dem Staat.
Ja sicher, die Radikalen haben sich vor allem dafür eingesetzt.
> Sicher spielten im damaligen Kontext
> wirtschaftliche Belange eine Rolle (es ging mehr um die Freiheit des
> Wirtschaftssubjektes vor dem Staat) aber von einem puren
> Wirtschaftsliberalismus zu sprechen ist falsch.
Meine Frage war ja auch eine andere, nämlich: Wie kann es einen
Liberalismus ohne einen Wirtschaftsliberalismus geben?
> > > > > Jupp, wer Freiheit will, braucht vor allem Mut
> > > >
> > > > Zu was?
> > >
> > > Die Freiheit zu leben.
> >
> > Hä? Sind wir nun beim Kaffeekränzchen gelandet?
>
> Nein - wenn Die das zu hoch ist, können wir es aber gerne
> ausklammern.
Ich lerne gerne. Führst Du mir nun aus, was damit gemeint ist?
> > > > >, aber nicht den Mut,
> > > > > mit Gewalt seine vermeintlichen “Werte” durchzusetzen, sondern den
> > > >
> > > > Und das aus dem Munde eines Menschen, der die jüdischen Siedler ins
> > > > Meer treiben will und…
> > >
> > > Schwach, gaaaaanz schwach.
> >
> > Wieso denn das? Da faselt einer von Gewaltlosigkeit, die er selber
> > nicht befolgt? Ist das Aufzeigen dieses schweren Widerspruchst nicht
> > mehr erlaubt, siehe meine Antwort an ‘Zetscho’ in diesem Thread.
>
> Es langweilt - Du paulst Zetscho pausenlos mit dem Müll voll und
Sorry, aber wer müllt hier eigentlich wen voll?
> zeigst Dich bei Repliken äußerst argumentresistent.
Repliken die aus “ich habe keinen Bock” bestehen?
> Vergiss den Krams einfach, ihr kommt da eh auf keinen Nenner.
Das ist mir schnurzegal. Ich habe gar nicht vom Antisemitismus
gesprochen. Es sind auch NICHT meine Worte gewesen, sondern die Worte
‘Zetschos’. Den Bezug zum AS ergibt sich aus den eigenen Worten
‘Zetschos’. Es ist völlig verlogen, was der Typ hier ablässt. Aber es
scheint, das macht in Deutschland gar nichts aus. Offensichtlich kann
man da beliebig schwätzen was man will, Hauptsache man bekommt
Applaus von irgendjemandem. Scheisseinstellung oder einfach nur
pupertär?