August 2008

Monthly Archive

Re: Bundestrojaner - Politik und Gesellschaft

Posted by admin on 23 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftimmer dann,
> wenn sich die Zielgruppe es leisten kann, ein tatsächliches Netzwerk
> aufzubauen, werden fast alle Aktivitäten ins Leere laufen.
> Schließlich zeigt ein Blick in die Gamer-Szene deutlich, dass es nur
> weniger Stunden bedarf, um ausgehebelte Zugangsbeschränkungen oder
> freie Tools zum Umgehen von Barrieren bekannt zu machen. In einem
> kriminellen Netzwerk werden sicher schon lange solche Informationen
> ausgetauscht und man kriegt daher bislang (und auch in Zukunft) nur
> die Unbedarften. Das Einzige, was helfen würde, wäre der “Angriff”
> von innen, d.h. das Installieren von Hard- oder Software im Rahmen
> einer genehmigten geheimen Durchsuchung. Und ich denke, nach Abwägung
> aller technischen “Fürs und Widers” bleibt keine eine andere
> Möglichkeit.
Ich denke, daß gerade in solchen Netzwerken, die auf gegenseitigem
Vertrauen basieren, der “Angriff von innen” wesentlich schwerer
durchzuführen
sein dürfte als auf dem Rechner eines “typischen” Computernutzers.
Die gesamte
Maßnahme erscheint vor allem im Hinblick auf Prävantion als
Luftnummer. Diejenigen, die Ausspähenswertes zu schützen haben,
werden dies tun - diejenigen, die man erwischt werden die genannten
“kleinen Fische” sein. Denen
kann man sicher mit den bereits bestehenden Ermittlungsmethoden
beikommen.
Aber Aktionismus wirbelt eben mehr Staub auf….
.JG.
>
> P.S.: Wenn ich kriminell wäre, würde ich tatsächlich einen schönen
> netten PC mit meinetwegen Windows laufen haben - und für alles
> Kriminelle eine Knoppix-CD einlegen - JAP und Co. kaufen überall, und
> bis der Faktor der EINZELÜBERWACHUNG zuschlägt, bei dem die
> Provider-gepeicherten Daten nicht mehr ausreichen um jemandem etwas
> nachzuweisen, vergehen in den Mühlen dieser Republik Jahre…:-(
> Die gesamte Diskussion ist bis auf die verfassungsmässige Grundlage
> völlig hirnrissig. Ein jetzt schon bekanntes zukünftiges
> Milliardengrab, bei dem ich wieder mal nix verdiene :-) >
> Gruß
> Sönke

Rechtsliberal? - Von einer Gesellschaft, die auszog, das …

Posted by admin on 22 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftung: Es wird wieder kräftig skandalisiert und übertrieben,
> anders geht es schon lange nicht mehr in Deutschland, wo wochenlang
> wegen 18 auf-zum-serviceburo/”>Minuten Mehrarbeit pro Tag gestreikt wird und jedes
> Reförmchen als grausamste Benachteiligung empfunden wird.
Natürlich ist mir dieses deutschland ein graus, wo das
wahrheitsministerium erfolgreich durchgestzt hat, dass die
verschlechterung der arbeits- und lebensbedingungen als reform
verkauft werden.
Und jede knallcharge zu einer lohnkürzung von 4% exakt die meinung
der arbeitgeber vertritt: so schlimm ist das doch alles nicht.
Das
diese “reförmchen” dann genutzt werden, um ein paar tausend
beschäftigte heruaszuwerfen ist für liberale jüngelchen nun wirklich
keine benachteiligung - es sei denn, er wäre selber betroffen.
> Nun hat man
> mit diesem Film eine Spielwiese gefunden, wo man hemmungslos und
> heuchlerisch sein Gutmenschentum zur Schau stellen kann.
Genau.
Das aufzeigen von doppelmoral und grenzidiotie muss gutmenschentum
sein.
Hingegen ist zum beispiel “black hawk down” ein fantastischer film,
wo unsere jungs ihren heldenmut bewiesen und einen kritischen dialog
mit der dortigen bevölkerung führten. Allerdings bleihaltig.
Und erst die planungen!
“Hollywood holt den Irak-Krieg auf die Leinwand
In den USA will die Film- und Fernsehindustrie den Irak-Krieg sowohl
als Serien ins Fernsehen, als auch als Kinofilm auf die Leinwand
bringen.
Der Kinofilm soll sich um die Eroberung Falludschas drehen, bei dem
Harrison Ford als US-General Jim Mattis zu sehen sein wird.
Kriegsreporter und Buchautor Bing West will darin die Tapferkeit der
Soldaten in den Mittelpunkt stellen.
Bei den Serien gibt es sowohl die unpolitischen wie ‘Over There’, die
sich auf den menschlichen Aspekt des Soldatenlebens konzentrieren,
ohne Themen wie Folter aufzugreifen, als auch die politischen wie
‘Spirit of America’ des Senders Fox.”
Suuuuuuuuper! Yesssss, Sir!
> Suchsland schreibt:
>
> “Tatsächlich steckt hinter der ganzen Aufregung aber ein tieferer
> Konflikt: “Tal der Wölfe - Irak” trifft ins Herz einer westlichen
> Gesellschaft”
>
> Ach was! Was sind denn das für saublöde Floskeln? Übermorgen ist der
> Film vergessen und kein Hahn kräht mehr danach.
Mal ernsthaft: Suchsland hat exakt nachgewiesen, mit welchen
doppelten standards hier gemessen wird, mit welcher verlogenheit hier
ein anti-liberaler kampf geführt wird.
Wer das nicht sehen will, ist mir eifentlich schon zu doof.
Gruss, Staf

Re: Sucht-Gesellschaft - Special: Politik

Posted by admin on 22 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaft nicht darum, Raucher zu diskriminieren. Es geht um die
> Eindämmung von Sucht und Gesundheitsgefährdung. Allein das muss doch
> Motivation sein”, sagte Sellering. Vor allem Eltern und Lehrer, die
> in besonderer Weise Vorbildfunktionen ausübten, müssten dabei ihre
> Rolle überdenken. “Dass Lehrer mit ihren Schülern vor der Schule
> stehen und rauchen, geht natürlich nicht.” Es gebe vielfältige
> Hilfsangebote zur Entwöhnung. “Für viele Raucher ist der 1. Januar ja
>
vielleicht auch ein Anlass, mit dem Rauchen aufzuhören”, sagte
> Sellering.”
>
> > http://www.mvregio.de/mvr/82457.html
>
> als nächstes werden Apotheken, Brauereien, Kaffemühlen oder
> Mohnstriezel verboten!
>
> Ne dämliche Argumentation wie oben überleg ich mir noch!
Im übrigen ist das Gesetzesbruch. Soviel ich weiss, habe ich das
gesetzliche Recht mich selber zu schädigen, wenn ich Lust drauf hab.
theWaidler

aber es gab mal ne gesellschaft in der ……. - Deutschland auf dem Weg zur Kulturgesell…

Posted by admin on 21 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftommen mehr oder weniger garantiert war, denn jeder bekam
arbeit und verfügte daher über ein grundeinkommen. dies war ein
wesendlicher bestandteil der ddr-familienpolitik. klar sitzen dann 10
leute auf einem job den auch 3 machen können, na und ?
oh man, wieder so ein ewig gestriger
aber die menschen waren viel freigiebiger, entspannter weniger
gestresst und sogar gesünder.
man konnte sogar geld zurücklegen und man konnte sich kinder leisten.
ist das von gestern ?
im grunde genommen wünsch ich mir die ddr mittlerweile zurück.
stasi

Man lernt nie aus - Von einer Gesellschaft, die auszog, das …

Posted by admin on 20 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

> > Obgleich - den Puritanismus habe meines Wissens … na wer wars ? …
> > die Schweizer haben

Krieg und Volkswirtschaft - Die Inzest-Gesellschaft

Posted by admin on 18 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

> > DubhMor schrieb am 18. September 2005 8:19
> > > Wir sollten uns daran gewöhnen, daß die Arbeit (wenn wir keinen Krieg
> > > anzetteln) nicht mehr mehr wird. …….
> > Als wenn ein Krieg die Lage irgendwie bessern würde (oder geht es
> > z.b. den USA durch den Irak-Krieg besser?).
>
> 1. ist das kein Krieg sondern ein völkerrechtswidriger Überfall
Für die Auswirkungen spielt es aber zunächst keine Rolle wie man
einen bewaffneten Konflikt rechtlich einordnet.
> 2. ist das ein extrem asymmetrischer Konfikt, sowohl von der
> Waffentechnik als auch von der Leistungskraft der Volkswirtschaften
> her
Ist dann der Iran-Irak.Krieg ein besseres Beispiel. Da waren die
Waffentechnik und die Volkswirtschaften vergleichbarer.
>
> > Ein Krieg herhöht
> > lediglich die Zahl der Invaliden und der Witwen und Weisen. Dazu wird
> > die Infrastruktur noch (zumindest teilweise) zerstört, wenn die
> > kreigshadungen das eigene Staatsgebiet erreichen.
>
> Ich meinte eben diesen “klassischen” Krieg: Früher zogen alle paar
> Jahrzehnte Haufen von Soldateska durch das Land, plünderten,
> brandschatzten, beseitigten die “Marktsättigung” von Gütern und
> Infrastruktur - und anschließend konnte wieder aufgebaut werden. Der
> letzte solche Krieg wird wohl WKII gewesen sein, wenn ich mir die
> Waffenpotentiale so ansehe
Nun bei einigen Kriegen der Vergangenheit waren die Zerstörungen halt
nur auf die eine Seite beschränkt. Vietnam, Afganistan, Kosovo (wie
Schröder mitbomte)
Der letzte längere ehr klassische Krieg bei dem beide Seiten schwere
Zerstörungen davon getragen haben ist nach meiner Erinnerung der
Iran-Irak-Kireg. (Die vielen Bürgerriege sind ja eine extra
Kategorie).
>
> […]
>
> > Uns geht auch keineswegs die Arbeit aus. Da gäbe es eigentlich
> > gewaltige Herausforderungen. So z.B. unsere Wirtschaft auf die
> > Herausforderungen vorbereiten die sich durch die zunehmende
> > energieverknappung ergeben. Dies würde eigentlich gewaltige
> > Investitionen in Forschung und Infrastruktur erfordern.
>
> Wo sollen die herkommen, wenn Banker und Konzernvorstände nur bis zum
> nächsten Quartalsbericht denken?
Und Politker bis zur nächsten Wahl.
>
> > Dann gäbe es
> > auch den Schutz gegen Naturkatasrophen deutlich zu verbessern. So
> > sind die Deiche an der Nordsee keineswegs auf die maximal zu
> > erwaertenden Sturmfluten ausgelegt. Da kann durchaus auf einmal
> > Hamburg, Bremen, Enden etc. unter wasser stehen.Dann bleiben
> > inswischen viele Menschen kinderlos oder hanem höchstens ein Kind,
> > u.a. auch weil es mit der kinderbetreuung nicht klappt (die niedrige
> > Geburtenrate ist mit eine Ursache für die schrumpfende
> > Binnennachfrage und die schlechten wirtschaftlichen Aussichten in
> > D.).
>
> Halt ich schon für ein bisserl komplexer als Du es hier darstellst…
Sicher. Das ist mir auch klar. Aber Diskussionsforen eigenen sich nun
mal nicht unbedingt für komplexe (umfangreiche) Darstellungen.
>
> Aber das sind genau die Themen, die es zu diskutieren gilt - Arbeit
> im klassischen Sinn als Broterwerb gegen Entlohnung ist das von dem
> ich meinte, daß es nicht mehr mehr wird - im Kulturbetrieb gibt es
> schon etliche Initiativen die durch unbezahlte Arbeit und Sponsoring
> durch mittelständische Firmen recht gut funktionieren - wäre sicher
> bei Deichbau und Kinderbetreuung ebenfalls möglich
Dein Einwand mit der Entlohnung ist aus meiner Sicht nur halb
richtig. Nämlich nur bei Tätigkeiten (die zwar sinnvoll sind) aber
keinen finanziellen Nutzen bringen. Bei allen anderen Tätigkeiten
rechtfertigt allein schon der nutzen eine gewisse Entlohnung. z.B.
Deichbau. Ist langfristig billiger als wenn auch nur einamld ei halbe
Norddeutsche Tiefebene (mit Hamburg, Bremen etc.) einaml unter Wasser
steht. Ein besserer Hochwasserschutz an der Elbe oder in New Orleans
wäre auch billiger gekommen als die entstandenen Schäden. Ebenso,
wenn bessere Kinderbetreuungsangebote die Geburtenrate oder die
Beschäftigung von Frauen erhöht, dann wäre dies auch eine Investition
in die Zukunft (mit nutzen in der Gegenwart). Dies würde für Zukunft
mehr nützen als der zum Scheitern verurteilte Versuch das Problem
durch eine kapitalgedeckte Altersverorgung zu lösen.
Auch eine gute Infrastruktur hazt seinen langfrsitigen Nutzen. So
profitiert Südtirol heute noch von den Bewässerungskanälen die man im
Mittelalter angelegt hat. Die USA von den Staudämmen aus der New Deal
Zeit etc. Insofern sind dafür sogar in gewissen Rahmen Schulden zu
vertreten. Beispiele für heute könnten ein besseres Eisenbahnnetz für
Personen und Güter, incl. Interkonnection. Alternative
Energiequellen, wie z.B. Nutzung der Windkraft. Das kann durchaus
langfristig die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes seigern. Ebenso wie
Frankreich mit steigenden Energiepreisen von seinen vielen
Kernkraftwerken stärker profitiert.
>
> Man müßte halt diese “gemeinnützige Arbeit” endlich mal vom Image “da
> schaffen die, die nix anderes können” oder “gepreßte Hartz IV-Leute,
> die zu faul und zu doof zum Arbeiten sind” befreien und solcher
> Arbeit einen eigenen Wert zuordnen.
Ja.
>

>
> > Also die Arbeit geht uns nicht aus. Uns fehlt es lediglich an fähigen
> > Politikern!
>
> Bezahlte Arbeit meinte ich…
>
Warum, Politiker werden doch bezahlt ;-). Im Ernst. Ich denke dass es
zum Teil auch eine Folge eines falschen Einsatzes der vorhandenen
Mittel ist. So hätte Wenn man z.B. nicht Massenhaft Leute in die
Frühpensionierung schicken sollen, sondern diese besser dafür
einsetzen um die Infrastruktur (incl. Bildung und Forschung) zu
verbessern. Kurzfristig hätte das an den Ausgaben nicht viel
geändert. aber mittel- und langfristig würde man von den früheren
Investitionen profitieren. Und dies würde neue (finanzielle)
Freiräume eröffnen. Nebenbei, für viele wäre es auch viel
befriedigender gewesen für etwas Sinnvolles gebraucht zu werden als
mit 55 in den Ruhestand geschickt zu werden.

Gesellschaft != Staat - Beihilfe zum Mord?

Posted by admin on 17 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschafteinung hat, die nicht zum Mainstream paßt, der macht sich
> immer unbeliebt. Bestes Beispiel ist die Sperrung meines Beitrags, wo
> ich nur darauf hingewiesen habe, daß die Asylgewährung aufgrund
> sexueller Präferenzen eben nicht allein für Homosexuelle gelten kann,
> sondern eben auch für andere, z.B. Pädophile. Pädophilie ist in
> Deutschland schließlich erlaubt, genauso wie Homosexualität.
Ja, ich finde es auch nicht richtig, dass Dein Beitrag gesperrt
wurde. Aus meiner Sicht war nichts rechtlich bedenkliches drin.
> Gedankenexperiment: Zieh Dir mal ein T-Shirt an, auf dem steht: “Ich
> bin pädophil” und lauf damit durch die Fußgängerzone. Viel Spaß.
> Pädophilie ist in Deutschland nicht strafbar, strafbar sind sind
> Vergewaltigung und Mißbrauch.
> Aber das ist etwas völlig anderes.
>
> Und obwohl jeder pädophil sein darf (es ist wie gesagt nicht
> strafbar), bekämst Du mit Deinem T-Shirt heftige Probleme. Es ist ein
> großer Unterschied, ob etwas rechtlich gestattet ist oder ob es
> gewünscht wird.
Tja, dann werde ich wohl blöd angemacht und evtl. verkloppt. Selbiges
droht auch einem Transvestiten. Aber: der Staat wird mich nicht
einsperren können. Und wer mich verkloppt, macht sich strafbar. Das
ist der Unterschied Iran<->Deutschland.
> > Das ist zwar tatsächlich ein Argument, aber dann kann der Asylant
> > auch ebenso behaupten, dass er auf Grund seiner
> > freiheitlich-demokratischen Grundhaltung verfolgt wird. Ich meine, so
> > richtig weiss das ja keiner, ne?
>
> Der Asylant muß die Begründung wählen, die am Ehesten Erfolg
> verspricht. Dies ist derzeit offensichtlich nicht die
> freiheitlich-demokratische Gesinnung, sondern die sexuelle Präferenz.
Unwahrscheinlich. Wir sprechen über einen Fall.

Re: Gesellschaft - FDP will biometrische Daten auf dem Ausw…

Posted by admin on 17 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftiner Gesellschaft leben und arbeiten Menschen zusammen. Und
> damit
> die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben effizient funktioniert,
> hat
> die Organisationsstruktur des Gesellschaft das Recht zu wissen,
> welche
> einzelnen Personen diese Gesellschaft ausmachen und wo sich diese
> Personen befinden! Insofern sind ein Personalausweis (mit soviel
> wie
> möglichen Personendaten) und eine Volkszählung bzw. eine
> Einwohnerdatenbank ein absolutes MUSS!!!
>
> Genauso wie besorgte Eltern gerne wissen möchten, wo sich ihre
> Kinder
> aufhalten, sollte auch ein Staat von seiner Bevölkerung wissen, wer
> “dazu gehört” und wo sich die einzelnen Personen aufhalten.
Das ist nicht richtig. In den USA und vielen anderen Ländern gibt es
gar keine Meldeflicht. Und keinen Personalausweis. Dies ist eine
Erfindung der Deutschen und wahrscheinlich eine recht deutsche Sicht
auf die Bürger als “Personal” des Staates.
Bis dahin,
Ralph Lange

Re: Gesellschaft - FDP will biometrische Daten auf dem Ausw…

Posted by admin on 17 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

:
>
> In einer Gesellschaft leben und arbeiten Menschen zusammen. Und
> damit
> die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben effizient funktioniert,
> hat
> die Organisationsstruktur des Gesellschaft das Recht zu wissen,
> welche
> einzelnen Personen diese Gesellschaft ausmachen und wo sich diese
> Personen befinden! Insofern sind ein Personalausweis (mit soviel
> wie
> möglichen Personendaten) und eine Volkszählung bzw. eine
> Einwohnerdatenbank ein absolutes MUSS!!!
>
> Genauso wie besorgte Eltern gerne wissen möchten, wo sich ihre
> Kinder
> aufhalten, sollte auch ein Staat von seiner Bevölkerung wissen, wer
> “dazu gehört” und wo sich die einzelnen Personen aufhalten.
Interessante Idee. Der Staat als Vormund seiner Bürger. Quasi
ein Erziehungsberechtigter, der seine ‘Kinder’ ständig kontrolliert,
damit sie nichts anstellen. Der mündige Bürger als Auslaufmodell?
Nicht unbedingt mit den Menschenrechten und unserem Grundgesetz
zu vereinbaren, aber Extremisten gibt es eben überall. Dieser
Artikel macht wieder einmal deutlich, dass Demokratie und Freiheit
keine Selbstverständlichkeit sind, sondern gesichert und verteidigt
werden müssen.
Gruß,
Noel

Re: Gesellschaft - FDP will biometrische Daten auf dem Ausw…

Posted by admin on 17 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschafteressante Idee. Der Staat als Vormund seiner Bürger. Quasi
> > ein Erziehungsberechtigter, der seine ‘Kinder’ ständig
> > kontrolliert,
> > damit sie nichts anstellen. Der mündige Bürger als Auslaufmodell?
>
> Mündig!?! Dass ich nicht lache! In letzter Zeit zeigt sich der
> “Bürger”
> alles andere als mündig. Selbst wenn es um einfachste bzw.
> grundlegenste Dinge geht, wie Verkehrsregeln zu beachten, wählen zu
> gehen, Steuern zu bezahlen ohne den Fiskus zu hintergehen,
> nächtliche
> Ruhezeiten einzuhalten usw. bringt der “mündige” Bürger nichts auf
> die
> Reihe…
>
> Dein “mündiger” Bürger erinnert mich eher an ein kleines verzogenes
> Kind, was aus lauter Trotz und Rotz eine Dummheit nach der anderen
> macht…
Das ist schlichtweg darauf zurückzuführen, daß der Staat in seiner
Regelungswut kein Maß und keine Grenze mehr kennt.
Wer alles und jedes regeln will, wird schließlich verdientermaßen gar
nicht mehr regeln, da die Regelungen schlichtweg ignoriert werden.
Woher dieses besondere Vertrauen in die Weisheit des Staates kommt, ist
mir angesichts der Katastrophen des 20. Jhdt. völlig unverständlich.
Wo bekommt man heute eigentlich noch einen solchen Untertanengeist
vermittelt?
Oblomov

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