gesellschafteressante Idee. Der Staat als Vormund seiner Bürger. Quasi
> > ein Erziehungsberechtigter, der seine ‘Kinder’ ständig
> > kontrolliert,
> > damit sie nichts anstellen. Der mündige Bürger als Auslaufmodell?
>
> Mündig!?! Dass ich nicht lache! In letzter Zeit zeigt sich der
> “Bürger”
> alles andere als mündig. Selbst wenn es um einfachste bzw.
> grundlegenste Dinge geht, wie Verkehrsregeln zu beachten, wählen zu
> gehen, Steuern zu bezahlen ohne den Fiskus zu hintergehen,
> nächtliche
> Ruhezeiten einzuhalten usw. bringt der “mündige” Bürger nichts auf
> die
> Reihe…
>
> Dein “mündiger” Bürger erinnert mich eher an ein kleines verzogenes
> Kind, was aus lauter Trotz und Rotz eine Dummheit nach der anderen
> macht…
Das ist schlichtweg darauf zurückzuführen, daß der Staat in seiner
Regelungswut kein Maß und keine Grenze mehr kennt.
Wer alles und jedes regeln will, wird schließlich verdientermaßen gar
nicht mehr regeln, da die Regelungen schlichtweg ignoriert werden.
Woher dieses besondere Vertrauen in die Weisheit des Staates kommt, ist
mir angesichts der Katastrophen des 20. Jhdt. völlig unverständlich.
Wo bekommt man heute eigentlich noch einen solchen Untertanengeist
vermittelt?
Oblomov