August 2008

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Re: Bundestrojaner - Politik und Gesellschaft

Posted by admin on 31 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaften Worten: Er kann im Zweifelsfall auch bereits gefakte
> Prüfsummen liefern und so den Prüfsummenvergleich präparierter
> Software als Identifikationskriterium neutralisieren.
Das ist richtig. Eine sichere Abwehr wären kryptographische
Signaturen, an Stelle einfacher Prüfsummen.
Aber praktisch halte ich die Manipulation der Checksummen für nicht
ganz trivial, wenn man sich eine Download-Seite mal ansieht: Oft
werden die Checksummen in der Webseite neben dem Download-Link
angezeigt (nur mal als Beispiel:
http://www.gnupg.org/(en)/download/index.html ).
Das bedeutet, dass bereits wenn du das Softwareverzeichnis
durchsiehst bereits die Checksummen verfälscht werden müssen — und
zwar von *allen* dort vorhandenen Programmen, denn man weiß ja nicht,
welches du gleich runterladen wirst. Ziemlich viel Arbeit für den
transparenten Proxy, die ja auch noch schnell gehen muss.
Wenn die Checksummen in separaten Dateien angeboten werden, dann ist
es zwar eher wahrscheinlich, dass du diese Datei erst *nach* dem
Start des eigentlichen Downloads runterlädst, aber das kann ja auch
nicht garantiert werden. (Also in Zukunft immer *erst* bla.sha1
saugen und danach bla — am besten noch von verschiedenen Mirrors.
;-))
cu, Paeniteo

Gesellschaft - Sicherheit als einzige Antwort auf den T…

Posted by admin on 30 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftr kennen sehr wohl viele Gesellschaften die ohne Staat
> > auskommen, beispielweise die vielen Indianischen Stämme, die ohne
> das ist doch völlig unwahr und du widerlegst dich mit dem angeführten
> beispiel selbst. die indianischen stämme sind doch selbst ebenfalls
> durch staats-merkmale geprägt: ….
Nun, bisher hat meines Wissens nach noch keiner versucht der
Indianischen Gesellschaft Nordamerikas ein Staatwesen zu
unterstellen, und Rechte, Oberhäupter und Regeln sind durchaus kein
Anzeichen von “Staat”.
Man kann bei http://de.wikipedia.org/wiki/Staat_und_Gesellschaft
sehr schön lesen, das es unterschiedliche Theorien über die Identität
von Geschellschaft und Staat, oder eben nicht Identität gibt. Aber
gemeinsam ist das so Dinge wie ein gemeinsames Staatsgebiet, ein
feststehendes Regelwerk für alle Gesetze und das ein
Verwaltungsapparat da vorausgesetzt werden. Bei den Indianern fehlte
aber meistens schon das Staatsgebiet, sie waren in der Mehrzahl
wandervölker, und ihre Gesetzgebung war im allg. Bezogen auf ein
abstimmungsverfahren aller Mitglieder. Übrigens auch die Arabischen
Stämme hatten lange ein Gesellschaftsprinzip war keinerlei einem
Staat zuzuordnenden Eigenschaften aufwies. (Geändert hat sich das
erst mit Lawrence of Arabia wohl.)
> > Und, “Staat” entstammt einfach einer Entwicklung, nämlich das
> > Gemeinschaften einfach zu gross wurden um in “gemeinsamen
> > Abstimmungen” noch Konsens herstellen zu können. So haben entweder
>
> du bestätigst mich nur. oder du unterliegst einer begriffsverwirrung.
> offensichtlihc unterscheiden sich staat und gesellschaft bei dir nur
> quantitativ (in der größe). d.h. gemeinschaft/gesellschaft sind für
> dich staaten, wo noch jeder jeden persönlich kennt.
Nein, sie unterscheiden sich bei mir nicht wegen der Grösse, diese
ist nur maßgeblich für die entwicklung von Politischen-Stellvertreter
Rollen.
Wie ganz unten auch angedeuteten “futuristischen Welt” mit
unmittelbaren Abstimmungsmöglichkeiten, kann eine beliebiggrosse
Gesellschaft existieren, die ohne das was wir als Staat wahrnehmen,
nämlich Politiker, Verwaltung, Beamte, Parlamente existieren.
> > Abstimmungen mit allen durchzuführen (Internet). Damit könnte “Staat”
> > vollkommen überflüssig werden, es bräuchte nicht mehr einzelne
> > “Vertreter” und kein “Machtmonopol des Staates” mehr.
> Staat hat nicht notwendigerweise etwas mit Vertretern zu tun. Dann
> wären ja nur die Demokratischen Staaten Staaten.
Ein Diktator, eine Partei, ein Kanzler oder Präsident sind
“Vertreterrollen” mit Machtanspruch. Wie sie ihn erlangt haben spielt
dabei nicht die Rolle.
> wenn du auf die art sagst, es kann eine gemeinschaft ohne staat
> geben, widersprichst du dir also insofern selbst, als du ja unter
> gemeinschaft dasselbe verstehst, wie ich unter staat. (und du
> verstehst unter staat das selbe, wie du unter gemeinschaft verstehst;
> nur die größe scheint den unterschied zu machen; damit stimmst du mir
> wiederrum zu: keine gemeinschaft ohne staat).
Du spielst hier mit Worten, oder bist ein emsiger Verfechter der
Theorien um Hesse und Ehmke. Aber dagegen spricht die Realität,
Gemeinschaften/Gesellschaften zeichnen sich dadurch aus das sie
“gemeinsame Zielvorstellungen haben”, aber gerade Diktaturen, Könige
und selbst Brüssel sind klare Bespiele dafür das “Staat” und
“Gesellschaft” durchaus nicht immer die selben Interessen verfolgen,
und das BVerfG hat sich laufend mit diesem Widerspruch zu befassen.
> keine gemeinschaft ohne
> staat: das heißt: kein menschliches zusammenleben ohne regeln.
Tja, ein netter Satz, aber nichts aussagekräftiges, auch Computer
folgen Regeln, bilden aber noch lange Keinen Staat, und sogar die
“nichtexistenz” von Regeln kann man als Regel interpretieren. Aber du
hast Recht, wahrscheinlich würde eine Gemeinschaft ohne Regeln nicht
lange existieren, aber den Umkehrschluß, das die Gesellschaft einen
Überbau “Staat” braucht ist daraus nicht ableitbar.
Ich kann mir durchaus in Ferner Zukunft eine Welt vorstellen, wo
Bilaterale Abmachungen (Regeln) zwischen den einzelnen Menschen ein
gemeinsames Regelwerk ersetzen sich also durchaus eine Gesellschaft
bilden kann die ohne Staatsprinzien auskommt. (Aber nur wenn die
Menschheit bis dahin einen enormen Gewinn an Intelligenz erfährt).
> > Aber es ist durchaus denkbar und vielleicht irgendwann einmal
> > realisierbar eine Gesellschaft ohne den Überbau eines Staates zu
> > realisieren.
> Mag sein, nur sprechen wir dann aneinander vorbei. Weil das was du
> unter Staat verstehst, ich verstehe darunter etwas ganz anderes.
> (Allerdings liegt die “Beweislast” bei dir: da du auf ein Posting von
> mir geantwortet hast, solltest du versuchen, in meinen Begriffen zu
> sprechen..)
Ich verstehe unter Gesellschaft eine beliebig grosse Gruppe von
Menschen die gleiche Zielvorstellungen haben, und sich auch daran
halten.
Staat ist für mich ein künstlicher - durch die begrenzten
Kommunikations- und Mitwirkungsmöglichkeiten Apperat, der mal im
Sinne der Gesellschaft handelt, und leider auch immer wieder gegen
die Gesellschaft, sonst bräuchte es nämlich auch in der Demokratie
kein BVerfG was die widersprüchlichen Auffassungen ausgleicht.
In Diktaturen gibts üblicherweise kein solches Instrument, und da
wird der Unterschied von Staat und Gesellschaft eben klar und
deutlich.
Mfg
Silverhair

Spaßgesellschaft - Wir sind die Roboter

Posted by admin on 30 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

> Ist es möglich daß der bewußt handelnde, kommunizierende, lesende und
> schreibende Mensch nur ein Sonderfall in einer
> Ballermann-Gesellschaft ist?
Ich glaube nicht, daß es “die” Spaßgesellschaft überhaupt gibt.
Natürlich gibt es einen gewissen Anteil Menschen, die nach der Arbeit
eher seichte Unterhaltung suchen. Das ist aber, mit steigender
Wichtigkeit der werberelevanten Zielgruppe in der Unterhaltung, ein
Vorgang, der diese Gruppe lediglich ins Zentrum der Aufmerksamkeit
rückt. Der/die Durchnittsdeutsche geht (wahrscheinlich) arbeiten,
versorgt 1,x Kinder, macht sich Sorgen um den Job und hat Abends
keine Lust, sich mit weiteren Problemen zu beschäftigen.
Das dieser Lebensstil immer früher einsetzt, liegt vielleicht am
Trend der sog.Globalisierung. Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss
immer mehr geleistet werden, die Kinder sollen schon mit 4 Jahren in
die Schule, Ausbildungsplätz sind rar und schon bei Teenagern steigt
der Leistungsdruck auf Migräne-Niveau. Das alles gab es zwar in
ähnlicher Form früher auch, aber eben nicht die allgegenwärtigen
Medien, die nach immer höheren Quoten streben.
So kann man tatsächlich den Eindruck bekommen, daß eine
Spaßgesellschaft existiert.
Schönes Beispiel ist die Sendung “bizz” mit ihrem Untertitel “Job,
Geld, Leben”. So einfach scheint die Formel für unser Streben zu
sein. So gesehen würde ich es eher als Konsumgesellschaft bezeichnen,
die ja auch eine Art “Survival of the Fittest” zelebriert. Kein Job,
kein Geld, kein Leben - und damit Ausschluß aus der Gesellschaft.
Wenn man aber genauer hinsieht, dann gibt es durchaus genügend
Angebote die nicht auf dem Niveau von “Gute Zeiten Schlechte Zeiten”
dahindümpeln. Auch die Erfolge von Sendungen wie “Das literarische
Quartett” oder “Lesen!” zeigen, das offenbar doch mehr Menschen an
ernsthafteren Themen interessiert sind, als das Programm von RTL

Naja - Von einer Gesellschaft, die auszog, das …

Posted by admin on 30 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaft ich Gewalt als letztes Mittel der Verteidigung sehe, und
> zwar als direkte Verteidung, nicht preventiv (das ist keine
> Verteidigung). Deswegen habe ich an andere Stelle z.B. schon mal
> erwähnt, das richtig sein könnte, sich notfalls mit Gewalt gegen
> Monsanto zu wehren.
Wer, um Gottes Willen, ist Monsanto?
> Naja, aber ich denke, dass ich wahrscheinlich andere Dinge als reelle
> Bedrohung sehe als Du. Der Islamismus macht mir jedenfalls z.Z. keine
> Angst.
Wieso glaubst du nur, daß ich vor dem Islamismus Angst habe? Ich
finde nur Religionen zu kotzen, genau wie Hedwig Courts Mahler. Ich
kann bloß nicht die merkwürdige Pseudo- aroganz, toleranz der
Bundesdeutschen nachvollziehen, bei denen z.B. der “Gastarbeiter” zum
“ausländischen Mitbürger” mutierte und weil die Ostdeutschen nicht
mit diesem “Problem” konfrontiert waren sie als “Ausländerfeindlich”
und jetzt “Islamfeindlich” eingestuft werden.

Re: Bundestrojaner - Politik und Gesellschaft

Posted by admin on 29 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

> Mit anderen Worten: Er kann im Zweifelsfall auch bereits gefakte
> Prüfsummen liefern und so den Prüfsummenvergleich präparierter
> Software als Identifikationskriterium neutralisieren.
So wie ich den Artikel verstanden habe, würde ja nur im Bedarfsfall
ein solcher Proxy eingeschaltet. Da muss man der Zielperson dann aber
auch gleich noch einen neuen Public Key unterschieben, damit dieser
die Manipulation an den Prüfsummen nicht erkennen kann. Schließlich
werden die Behörden wohl kaum an die echten Private Keys der
Distributoren gelangen.
In einem funktionierenden “Web of Trust” wäre das Einschmuggeln
falscher Public Keys eigentlich unmöglich, da diese ja keine
vertrauenswürdigen Signaturen tragen könnten. Wie gesagt, ein
funktionierendes WoT vorausgesetzt. Aber selbst wenn die Zielperson
die Authentizität des Schlüssels nicht überprüfen könnte, so würde
ein wachsamer Benutzer (und das werden die bösen Buben vorwiegend
sein, wohlwissentlich, dass sie ja von den Guten auf’s Korn genommen
werden könnten) zumindest stutzig, wenn mitten im Release-Zyklus ein
neuer Schlüssel vom Distributor kommt, und vielleicht mal nachfragen
oder auf den Seiten des Distributors nach einer Begründung suchen,
welche er nicht finden kann, wenn diese Seiten nicht auch manipuliert
wären.
Gruß
Marcus

postmodern - Gesellschaft ohne Kitt

Posted by admin on 28 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

>
> Das ist imho ein wichtiger Punkt. Und hat mit der Postmoderne zu tun.
> Und ist auch wieder kein typisch deutsches Phänomen. Das
> Multikulti-Projekt der verirrten Postmodernen (die
> Beliebigkeitsrethoriker, Gleichmacher und Ego-Absolutisten) ist in
Wer genau eigentlich will/wollte das, geht das konkreter? Sind die
“Beliebigkeitsrethoriker” auch “Gleichmacher” und Ego-Absolutisten,
oder sind das verschiedene Ideen?
Was sind denn die derzeit (in den Medien) vorherrschenden Ideen vom
Zusammenleben, von Politik? Solche?
> der Tat eine grosse Verlogenheit. “Es gibt keine absoluten Werte”,
> das ist die richtige Erkenntnis der Postmoderne. Dass es aber
Falsch, es gibt keine absolute (etwa religiös oder
naturwissenschaftlich begründete) WAHRHEIT (von einigen banale
chemischen und physikalischen Phänomenen abgesehen, aber auch die
sind philosophisch angreifbar…), aus der sich solche (moralischen)
Werte automatisch, verbindlich, ergeben würden. Das bedeutet aber
noch lange nicht: Anything goes. Siehe:
>(im Kern haben alle Menschen die gleichen Bedürfnisse und
> das gleiche Lebensrecht),
> Orientierungslosigkeit der Postmoderne. Sie haben mit Recht falsche
> Autoritäten entlarvt und deshalb soll es jetzt gar keine Autoritäten
> und keine Hierarchie mehr geben. Das ist der Fehler, das heißt, das
Richtig - aber wer/was ist eine Autorität und warum? Wie legitimiert
sich eine Autorität? Wie kam es zu einem Unmut über vermeintliche
oder wirkliche Autoritäten?
Hier, einer der wichtigsten “postmodernen” poststrukturalistischen
Philosophen:
de.wikipedia.org/wiki/Gilles_Deleuze
Warum sollte man denn nun eine Hierarchie einem Rhizom (wieder)
vorziehen?
Meinst du überhaupt solche Ideen, wenn du über “Postmoderne” redest?
> Kind mit dem Bade ausschütten. In den USA kann man jemandem wegen der
> absurdesten Kleinigkeit “Diskriminierung” vorwerfen und damit
> Prozesse gewinnen (es ist kein auf Deutschland beschränktes Problem).
>
Sind dann nur die Gesetze schlecht gemacht, oder ist Diskriminierung
doch ok, oder gibt es garkeine Diskriminierung, oder kann man einfach
nichts gegen sie tun? Hat es vielleicht mit der Unmöglichkeit zu tun,
festzulegen, ab wann eine Diskriminierung eine solche ist, also
verletzt und diskriminiert? Da wär man wieder mal bei der Wahrheit…
> Damit ich nicht mißverstanden werde, die Nationalismus-Rethorik der
> Rechten ist imho Ideologie oder, noch schlimmer, Fundamentlismus. Und
> das ist in Deutschland besonders gefährlich.
>
Sie ist vor allem im Kern nicht rational, behauptet dies aber.
> Zweitens, die politische Entwicklung ist auf der Welt an einem Punkt
> angekommen, wo die nationale Indentität dabei ist ihre Bedeutung zu
> verlieren. (Ich meine nicht nur die wirtschaftliche Seite der
> Globalisierung, also die neoliberale Inquisition, sondern in erster
> Linie das Bewußtsein der Menschen und die Kultur.) Und hier gibt es
> kein Zurück mehr. Es sind Lösungen gefragt, die politisch (zur Zeit
> ist Politik nur Wirtschaftspolitik) und kulturell supranationale
> Lösungen anpeilen. Wie gesagt, phasenspezifisch (zeitlich) und
> regional bleibt Patriotismus von Bedeutung. Das zu negieren führt in
> den Totalitarismus. Das haben wir auch schon genügend in der Praxis
> erfahren.
>
Patriotismus-Patria-Vaterland. Jemand, der nur seine Region oder
Stadt besonders schätzt und sich ihr emotional tief verbunden fühlt
und/oder sich entsprechend vor Ort engagiert, ist noch kein Patriot
im Sinne des Wortes, bevor er diese Gefühle nicht abstrahiert und
dann auf alle weiteren Regionen und Städte ausdehnt, die sich auf
aktuellen Landkarten innerhalb der Staatsgrenzen des jeweiligen
Landes befinden.
Andererseits redet unser Bundespräsident viel von Patriotismus, und
hat doch in seinem vorherigen Job die weltweite Globalisierung
persönlich forciert, wie passt das denn nun zusammen?
Was für eine absurde Vorstellung überhaupt, dass alle Menschen in
einem ja relativ willkührlich entstandenen Staatsgebiet einen
einheitlich gleichen oder auch nur sehr ähnlichen, von dem in anderen
Staatsgebieten deutlich unterscheidbaren Lebensstil pflegten, dem man
sich speziell verbunden fühlen müsste. Wo gibts denn sowas?
Was wär denn dann “deutsch”? “Korrekt und pünktlich” z.B. sind “die
Engländer” (?) doch auch. Was soll der Kitt zwischen mir und
Abendsonne sein? Was ist eine Kultur, wie entsteht sie, und ist sie
nicht ständig im Wandel? Gibt es klare Grenzen zwischen Kulturen oder
ist es eher ein Farbverlauf? Fragen über Fragen.

Chapeau! - Von einer Gesellschaft, die auszog, das …

Posted by admin on 25 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

href=”http://deine-gesellschaft.com/2008/03/16/re-von-einer-gesellschaft-die-auszog-das-9/”>gesellschaft schrieb am 1. März 2006 15:54
> >
> > > lilywhite schrieb am 1. März 2006 15:35
> > >
> > > > > http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1

Re: Bundestrojaner - Politik und Gesellschaft

Posted by admin on 25 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftner,
ich kann die spekulative Diskussion nicht ganz verstehen. Es werden
technische Möglichkeiten und die voraussichtlichen Gegebenheiten
vermischt. Zum einen muss man meiner Meinung nach erstmal definieren,
welche Kriminellen man denn eigentlich ausspähen möchte, um dann
darüber zu reden, ob diejenige Zielgruppe mit den in Frage kommenden
technischen Möglichkeiten überhaupt überwachbar ist. Sicher sind
viele “Gelegenheits-Pädophile” (Entschuldigung für die
Verniedlichung) keine IT-Profis, und denen kann man bestimmt mit
einem Bundestrojaner Ihr dreckiges Tun versauen. Doch immer dann,
wenn sich die Zielgruppe es leisten kann, ein tatsächliches Netzwerk
aufzubauen, werden fast alle Aktivitäten ins Leere laufen.
Schließlich zeigt ein Blick in die Gamer-Szene deutlich, dass es nur
weniger Stunden bedarf, um ausgehebelte Zugangsbeschränkungen oder
freie Tools zum Umgehen von Barrieren bekannt zu machen. In einem
kriminellen Netzwerk werden sicher schon lange solche Informationen
ausgetauscht und man kriegt daher bislang (und auch in Zukunft) nur
die Unbedarften. Das Einzige, was helfen würde, wäre der “Angriff”
von innen, d.h. das Installieren von Hard- oder Software im Rahmen
einer genehmigten geheimen Durchsuchung. Und ich denke, nach Abwägung
aller technischen “Fürs und Widers” bleibt keine eine andere
Möglichkeit.
P.S.: Wenn ich kriminell wäre, würde ich tatsächlich einen schönen
netten PC mit meinetwegen Windows laufen haben - und für alles
Kriminelle eine Knoppix-CD einlegen - JAP und Co. kaufen überall, und
bis der Faktor der EINZELÜBERWACHUNG zuschlägt, bei dem die
Provider-gepeicherten Daten nicht mehr ausreichen um jemandem etwas
nachzuweisen, vergehen in den Mühlen dieser Republik Jahre…:-(
Die gesamte Diskussion ist bis auf die verfassungsmässige Grundlage
völlig hirnrissig. Ein jetzt schon bekanntes zukünftiges
Milliardengrab, bei dem ich wieder mal nix verdiene :-) Gruß
Sönke

moin staarmie - Die Inzest-Gesellschaft

Posted by admin on 25 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

gesellschaftheiße, ey!”
> Das ist das, was rauskommt, wenn man den langen, langen Artikel aufs
> Wesentliche reduziert. Bei mir jedenfalls.
Genau. Auch wenn man einige typisch deutsche Befindlichkeiten (Jammer
hoch 3) gut pointiert wiederfinden kann, stimmt Herr Maresch
letztendlich genau darin überein: Jammern.
> PS: doch, ich habe mich an der Wahl beteiligt. Erststimme Grün,
> Zweitstimme Linkspartei. Ich sehe nämlich doch gewisse Unterschiede
> in der Parteienlandschaft, und ich sehe auch nicht nur die
> Wirtschaftspolitik, sondern auch andere Bereiche. Bürgerrechte zb.
Ich habe mich auch an der Wahl beteiligt, und ausnahmsweise da meine
Stimmen plaziert, wo nach den Hochrechnungen die grössten Zuwächse zu
verzeichnen sind:
links
Ausschlaggebend war tatsächlich das Interview mit Norman Paech hier
bei tp. Diesem Mann vertraue ich, und der Tatsache, dass er bis heute
weder der PDS noch der WASG beigetreten ist, sondern nach seinen
Überzeugungen handelt und sich zur Verfügung stellt.
Was mich heute besonders ankotzt, ist dass alle Parteivorsitzenden
genau diesen unmissverständlichen Wählerwillen ignorieren. Herr
Westerwelle, Frau Merkel, Herr Stoiber, Herr Schröder, einzig der
Diplomat Fischer verhielt sich dipolomatisch geschickt und liess
alles offen, keine Überraschung.
Ja, rot/grün hat die Regierungshmehrheit verloren, ebenso ganz
eindeutig hat scharz/gelb keinen Regierungsauftrag bekommen. Was die
FDP gewonnen hat, ging bei den Unionsparteien verloren. Für mich gab
es einen unübersichtlichen Linksruck, und die etablierten Parteien
wollen, wie schon vor der Wahl, genau das nicht anerkennen.
Naja, jetzt wird es spannend, möglicherweise wählen wir bald schon
wieder.

Schwachfug - Von einer Gesellschaft, die auszog, das …

Posted by admin on 24 Aug 2008 | Tagged as: Allgemein

>
> > Jupp, wer Freiheit will, braucht vor allem Mut, aber nicht den Mut,
> > mit Gewalt seine vermeintlichen “Werte” durchzusetzen,
>
> Zitat Zetscho:
>
> “Nein, Siedler sind legitime Ziele, sie dürfen getötet werden.
> Schmeckt nicht, ich weiß, aber so ist es…”
>
> “Ich bin immer noch der Meinung, dass es legitim ist sich dessen auch
> gewaltsam zu wehren,”
>
> “Ich denke, dass ein recht auf gewaltsamen Widerstand gegen diese
> menschenverachtenden Produkte besteht!”
>
> Wie passt das zusammen?
Was für ein Schwachfug…
Zetscho verneint das Recht, anderen mit Gewalt seine “Werte”
aufzuzwingen - und bejaht das Recht sich mit Gewalt dagegen zu
wehren, von anderen deren “Werte” aufgezwungen zu bekommen… Das ist
nur Konsequent… ich zitiere mal (ja, das Zitat kommt von rechts
aussen. aber wahr ist wahr) “Wo Recht zum Unrecht wird, wird
Widerstand zur Pflicht” oder anders ausgedrückt siehe auch GG

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