gesellschaftiner Gesellschaft leben und arbeiten Menschen zusammen. Und
> damit
> die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben effizient funktioniert,
> hat
> die Organisationsstruktur des Gesellschaft das Recht zu wissen,
> welche
> einzelnen Personen diese Gesellschaft ausmachen und wo sich diese
> Personen befinden! Insofern sind ein Personalausweis (mit soviel
> wie
> möglichen Personendaten) und eine Volkszählung bzw. eine
> Einwohnerdatenbank ein absolutes MUSS!!!
>
> Genauso wie besorgte Eltern gerne wissen möchten, wo sich ihre
> Kinder
> aufhalten, sollte auch ein Staat von seiner Bevölkerung wissen, wer
> “dazu gehört” und wo sich die einzelnen Personen aufhalten.
Der Vergleich mit dem Eltern/Kind Verhältnis zeigt ganz genau, warum
Westerwelles Forderung strikt abzulehnen ist. Drastisch gesagt,
erinnert Yvan Boeres Beschreibung eher an einen totalitären Staat.
In einer Bürgergesellschaft hingegen, die wir gem. unseren Politikern
ja angeblich haben, hat der Staat genau zu begründen, warum er
bestimmte Daten von dem Bürger erheben will. Wenn es keine guten Gründe
für seine Forderung gibt, soll er mich, den Bürger, gefälligst in Ruhe
lassen.
Bis jetzt hat noch kein einziger Politiker dargelegt, welche
gesetzlichen Regelungen verhindert haben, die Anschläge vom 11.10. in
der Planungsphase zu vereiteln. Da dieses Versagen vermutlich auf
nachrichtendienstliche Inkompetenz, nicht jedoch auf gesetzliche
Regelungen zurückzuführen ist, ist die fehlende Begründung jedoch nicht
weiter verwunderlich.
Offenbar soll hier nur eine passende Gelegenheit genutzt werden, um die
Überwachung der Bevölkerung zu verstärken.
Wenn ein Anschlag, der nicht einmal in D stattfand, dazu genutzt werden
kann , ein Überwachungsinstrumentarium einzuführen, über das nicht
einmal die Stasi verfügte, dann läuft dieser staat in die grundsätzlich
falsche richtung.
Oblomov