gesellschaftr wirkt wundersam die dialektik:
>
> die effizienzanbeter sind gezwungen, ihr effizienzdenken auf ihren
> eigenen glauben anzuwenden: ihren glauben koennen sie nur dann als
> effizient wahrnehmen, wenn er alle bereiche der belebten und
> unbelebten natur durchdringt. es darf keine ecke effizienzfrei
> bleiben im universum.
>
> nun gab es jedoch immer und wird es wohl auch immer menschen geben,
> denen es schlicht spass macht, wider den stachel zu loeken.
> sie bestellen ihr land gerade soweit, dass es reicht, sie und ihre
> lieben uebers jahr zu bringen, nebst einer angemessenen
> sicherheitsreserve.
>
> danach sitzen sie unter oelbaeumen oder auf einem marktplatz herum,
> dichten homerische epen, singen orpheisch den steinen was vor, machen
> sich gar gedanken, wie gesellschaftliche entscheidungen von den
> wenigen auf die vielen verlagert werden koennen - sie froenen der
> musse in einem masse, dass jedem effizienzgeweihten die eingeweide
> sich winden.
> und damit waere das zentralorgan letzterer effizient lahmgelegt:-)
>
Hier
eine stark gekürzte und überarbeitete Fassung:
Ein Fischer liegt in seinem Boot und träumt. Da sagt ein Tourist zu
ihm “Sie werden heute einen guten Fang machen. Das Wetter ist
günstig.” Kopfschütteln des Fischers “Ich bin heute früh schon
ausgefahren und habe so viel gefangen, daß es für morgen und
übermorgen reicht.”
“Aber wenn Sie heute ein zweites oder drittes Mal führen und das auch
an anderen Tagen, würden Sie sich bald einen Motor kaufen können.
Eines Tages hätten Sie ein Kühlhaus, eine Räucherei, eine
Marinadenfabrik und noch einiges mehr. Dann könnten Sie sich beruhigt
sonnen!”
“Aber das tue ich doch jetzt schon!” antwortete der Fischer.