Juli 2008
Monthly Archive
Finde deine-Gesellschaft
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Posted by admin on 30 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftiner Gesellschaft leben und arbeiten Menschen zusammen. Und
> damit
> die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben effizient funktioniert,
> hat
> die Organisationsstruktur des Gesellschaft das Recht zu wissen,
> welche
> einzelnen Personen diese Gesellschaft ausmachen und wo sich diese
> Personen befinden! Insofern sind ein Personalausweis (mit soviel
> wie
> möglichen Personendaten) und eine Volkszählung bzw. eine
> Einwohnerdatenbank ein absolutes MUSS!!!
>
> Genauso wie besorgte Eltern gerne wissen möchten, wo sich ihre
> Kinder
> aufhalten, sollte auch ein Staat von seiner Bevölkerung wissen, wer
> “dazu gehört” und wo sich die einzelnen Personen aufhalten.
Der Vergleich mit dem Eltern/Kind Verhältnis zeigt ganz genau, warum
Westerwelles Forderung strikt abzulehnen ist. Drastisch gesagt,
erinnert Yvan Boeres Beschreibung eher an einen totalitären Staat.
In einer Bürgergesellschaft hingegen, die wir gem. unseren Politikern
ja angeblich haben, hat der Staat genau zu begründen, warum er
bestimmte Daten von dem Bürger erheben will. Wenn es keine guten Gründe
für seine Forderung gibt, soll er mich, den Bürger, gefälligst in Ruhe
lassen.
Bis jetzt hat noch kein einziger Politiker dargelegt, welche
gesetzlichen Regelungen verhindert haben, die Anschläge vom 11.10. in
der Planungsphase zu vereiteln. Da dieses Versagen vermutlich auf
nachrichtendienstliche Inkompetenz, nicht jedoch auf gesetzliche
Regelungen zurückzuführen ist, ist die fehlende Begründung jedoch nicht
weiter verwunderlich.
Offenbar soll hier nur eine passende Gelegenheit genutzt werden, um die
Überwachung der Bevölkerung zu verstärken.
Wenn ein Anschlag, der nicht einmal in D stattfand, dazu genutzt werden
kann , ein Überwachungsinstrumentarium einzuführen, über das nicht
einmal die Stasi verfügte, dann läuft dieser staat in die grundsätzlich
falsche richtung.
Oblomov
Posted by admin on 29 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
:
>
> In einer Gesellschaft leben und arbeiten Menschen zusammen.
Stimmt
> Und damit
> die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben effizient funktioniert,
> hat
> die Organisationsstruktur des Gesellschaft das Recht zu wissen,
> welche
> einzelnen Personen diese Gesellschaft ausmachen und wo sich diese
> Personen befinden!
Stimmt nicht. Die Organisationstruktur hat dazu kein(!!) Recht. Woher
stammt dein Rechtsanspruch.
> Insofern sind ein Personalausweis (mit soviel
> wie
> möglichen Personendaten) und eine Volkszählung bzw. eine
> Einwohnerdatenbank ein absolutes MUSS!!!
Ergo, stimmt diese deine Schlussfogerung nicht.
> Genauso wie besorgte Eltern gerne wissen möchten, wo sich ihre
> Kinder
> aufhalten, sollte auch ein Staat von seiner Bevölkerung wissen, wer
> “dazu gehört” und wo sich die einzelnen Personen aufhalten.
Besorgte Eltern möchten es gern wissen, aber sie haben kein Recht
darauf.
Posted by admin on 29 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
ich habe mit Instituten beider Gesellschaften beruflich zu tun
> gehabt.
> So gross sind die Unterschiede meiner Meinung nach nicht, dass man
> sie
> nicht zusammenlegen koennte.
> Sicher ist die GMD eher an Grundlagen interessiert und die FhG eher
> an Anwendungen. Das sollte nach der Fusion auch so bleiben. Dennoch
Obwohl das (mittlerweile) auch von Prof. Warnecke bestaetigt wird,
ist das wohl nicht so einfach moeglich, wie manche Leute gedacht
haben. Es koennten vielleicht rechtliche Probleme entstehen, wenn es
wirklich zu einer FUSION und nicht zu einer “UEBERNAHME” kommt.
IMHO darf die FhG keine Grundmittelfinanzierung ueber 50%
erhalten. Falls das z.B. auf Ebene einzelner Institute gilt, sind
Probleme vorprogrammiert.
> eroeffnet sich damit die Moeglichkeit, die gewonnenen Grundlagen
> besser und direkter in Anwendungen zu transferieren.
Das stimmt zwar, *aber* die Moeglichkeit besteht jetzt auch!
In unserem Insitut haben wir eine Quote von 80% Drittmittel, was
praktisch nur durch entprechende Anwendung des Wissens moeglich ist.
*Das* ist demnach kein Grund fuer eine “Fusion”.
Posted by admin on 28 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
…]
> spass bei seite: ich habe als steuerzahler kein problem, GMD und
> seine
> mitarbeiter zu finanzieren.
Das Institut, in dem ich arbeite, hat eine Drittmitteleinwerbung
von 80%. Damit falle ich dem Steuerzahler weniger zur Last, als
es der Durchschnitt selbst bei der FhG tut.
Aber so, wie sich die FhG respektive einzelne ihrer Mitarbeiter in
internen Foren bzw. Webseiten oder auch in der Oeffentlichkeit
gebaehren, werde ich es da wohl nicht lange aushalten koennen.
Das sollte natuerlich *keinesfalls* eine Anspielung auf Prof.
Warnecke sein.
> denn irgendwo muss es auch forschungsanstalten geben, die über
> jahre
> hinaus (aus der sicht des laien und in der summe gesehen) ein
> dauerbrainstorming ohne (primäre) sinnvolle ergebnisse abhalten.
Yep.
Die Geschichte ist voll davon. Ohne http/html waere z.B. dieses
Forum nicht moeglich.
Aber die Probleme liegen woanders, daher brauchen wir hier keine
Grundsatzdiskussion ueber den Sinn entsprechender Forschung zu
beginnen.
> im vergleich zum output unserer diversen parlamenten (aka
> dummschwatzforen) wäre ich sogar bereit zu behaupten, dass diese
> gelder
> bei der GMD und ähnlichen institutionen wesentlich besser angelegt
> wären.
Danke fuer den Zuspruch!
Wenigstens *etwas* positives! :-))
Posted by admin on 28 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
-leicht-laesst-sich-die-tv-realitaet-beeinflussen/”>gesellschaftuf einer allgemeinen Immobilität aller durch alle.
Immobilität als Gegensatz zur Flexibilität? Die kann im realen Leben
ja nicht gemeint sein, denn nach einem jahrelang geforderten
Flexibilitäts-Dogma (”Menschen müssen so schnell wie Geld sein”), ist
per Gerichtsbeschluß ‘zumutbar’ für einen 1400 Euro Job täglich 120km
fahren zu müssen.
Aber das ist nur die schnöde Realität, gemeint ist nat. die ‘geistige
Unbeweglichkeit’ derer, die zwar jammern aber die Alternativen nicht
sehen wollen.
> die soziale Dichte so hoch, dass niemand niemandem href=”http://www.eyesaiditbefore.de/2008/06/17/fussball-trennt/”>ernsthaft weh tun
> möchte.
Nach Zeugenaussagen ist genau das Gegenteil der Fall. Mit beheizter
Schöngeistigkeit und einem gesicherten Dasein mag das anders
aussehen.
> Oder bei den Warnstreiks meiner Kollegen, die diese vornehmlich in der
> Mittagspause durchführen, um der Firma nicht ernsthaft zu schaden, wodurch sie
> sich wieder selbst in Gefahr bringen würden.
Ich kann dich trösten, das Jahr 2006 wird sehr turbulent werden. Sehr
wahrscheinlich wird es dabei auch zu Arbeitskämpfen kommen, die auch
nach deinem Verständnis effektiver geführt werden. Für Unterhaltung
wird gesorgt sein.
Da es - egal unter welcher Konstellation - nicht mehr um den
’sozialen Frieden’ geht, gibt es auch keinen Grund mehr auf dieses
‘Verkehrshindernis im Stau’ Rücksicht zu nehmen.
> Die Subversion ist schon lange nicht mehr “links”. Die
> einst so pathetisch gefeierte Bewegung ist die Bewegung der Anderen
> geworden, jener asozialen Subjekte, die sich ihre freie Fahrt
> ungeniert nehmen und die anderen im Stau zurücklassen.
Deine Bewunderung für die vermeintl. Gewinner der Globalisierung
erinnert an die klammheimliche Bewunderung für Kriminelle, denen ein
besonders ausgeklügeltes Rififi gelungen ist.
Posted by admin on 27 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftese Begrifflichkeit von: mehrdimensionaler Gerechtigkeit,
> soll wohl heißen:
>
> Arm, schwach, krank und alt = darf sterben, am besten heute, nicht
> erst morgen
>
> Reich = noch mehr Geld, weniger soziale Verantwortung mit Lizenz zur
> Inhumanität
>
> Arbeitssklaven = Ausbeutung bis zum erbrechen. Weniger Lohn, mehr
> Arbeit. Cola-Dosen-Prinzip: Aufreißen, auslutschen, wegschmeißen
Hhm. Wie kommst du zu deiner Interpretation? Ich habe es eher so
verstanden, dass eindimensional hieße, etwa “Arbeit, Arbeit, Arbeit”
- wie es beinahe alle Parteien als DAS Ziel überhaupt ausmachen, eben
eine eindimensionale Sicht wäre usw.
Nicht, dass mir der Aufsatz gefallen hätte. Ich finde den
ethnologischen Rückgriff auf das angebliche Inzesttabu, zwar so, dass
jede Heimat unter Inzestvorbehalt stehen muss, eine intellektuelle
Unverschämtheit und den Ekel vor Landsleuten im TUI-Flieger kann ich
zwar nachvollziehen - aber das hält mich nicht von Deutschland,
sondern vom Pauschalurlaub ab… man muss halt aus seinen Erfahrungen
die richtigen Konsequenzen ziehen
Klau_s
Posted by admin on 26 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftann ich die gemachten Beobachtungen nur bestätigen. Sie
lassen sich durch beliebig viele Beispiele auch ergänzen. Das ist ein
ganz neuer Typus von Unfreiheit, der nicht mehr auf der Unterdrückung
durch einen Machthaber, seiner Clique oder dem Staat beruht, sondern
auf einer allgemeinen Immobilität aller durch alle. Statt einer
“Hobbesschen Welt”, in der das Soziale total zerfallen ist und jeder
seinem raubtierhaften Egoismus in brutaler Zwanghaftigkeit folgt, ist
die soziale Dichte so hoch, dass niemand niemandem ernsthaft weh tun
möchte. Es ist eine komplett vernünftige Welt, in der der eigene
Egoismus immer schon reflektiert ist. So wie bei der “Bestreikung”
des öffentlichen Nahverkehrs vergangenen Donnerstag in München, wo am
Ende doch Ersatzbusse eingesetzt wurden, um das befürchtete
Verkehrschaos nicht ausbrechen lassen. Oder bei den Warnstreiks
meiner Kollegen, die diese vornehmlich in der Mittagspause
durchführen, um der Firma nicht ernsthaft zu schaden, wodurch sie
sich wieder selbst in Gefahr bringen würden. Individualität darf sich
in der Mode und im Musikgeschmack ausdrücken, aber keinesfalls in
einem eigenen Willen, der sich radikal selbst will. Nietzsche hatte
noch beklagt, dass die Schwachen sich zusammentun, um die Starken zu
schwächen, d.h. das Ressentiment befördern. Wo nun an dieser
Leitdifferenz im Totalstau anknüpfen? Die Angst vor der
Globalisierung und das virtuelle Feindbild des “Neoliberalen” wird ja
nicht zuletzt auch deswegen so intensiv beschworen, weil sie die
Vernunft der Selbstbeherrschung der Massen durch Bewegung
unterwandern. Die Subversion ist schon lange nicht mehr “links”. Die
einst so pathetisch gefeierte Bewegung ist die Bewegung der Anderen
geworden, jener asozialen Subjekte, die sich ihre freie Fahrt
ungeniert nehmen und die anderen im Stau zurücklassen. Die Bewegung
des Kapitals geht ihnen voran und ist ihr Glück an dem sie teilhaben
wollen, ganz egal wo. Dagegen versuchen alle guten Kräfte das System
zu restaurieren, den Sozialismus mit kapitalistischen Mitteln auf
Kurs zu halten und weiter zu bremsen.
Tloen
Posted by admin on 26 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftann man auf die Politiker eindreschen. Da die große
Mehrzahl nichts weiter als Interessenvertreter irgendwelcher
Lobbyverbände sind, geschieht es ihnen auch recht.
Aber die Funktion der Medien einfach außen vor zu lassen, geht nun
gar nicht. Denn selbige sind nicht nur Vermittler der politischen
Botschaften, sie sind auch deren Filter und - deren Kritiker. Die
öffentliche Meinungsbildung hängt ganz Wesentlich davon ab, welche
Informationen transportiert werden und wie das geschieht. Und wenn
wir uns mal anschauen, was da so abläuft, komme ich jedenfalls zu dem
Schluß, daß die Medien - und zwar alle - mindestens ebenso ihr Fett
abbekommen sollten.
Daß die Medien ihre Aufgabe nur schlecht oder gar nicht erfüllen,
liegt nicht nur an Quotengeilheit, wirtschaftlichen Abhängigkeiten
und dem unausgesprochenen Konsens, sich intellektuell stets am
kleinsten gemeinsamen Nenner der jeweiligen Zielgruppe
entlangzuhangeln. Es liegt auch daran, daß die meisten Journalisten
selbst nicht in der Lage sind, komplizierte und komplexe Themen
ordentlich aufzubereiten, weil ihnen das Wissen und der Horizont
fehlt, die Details zu gewichten, zu beurteilen und in den richtigen
Kontext zu stellen. Jeder hat wohl schon einmal erlebt, daß er
Berichte und Analysen zu einem Fachgebiet, auf dem er selbst Experte
ist, als höchst fehlerhaft, schludrig und inkompetent empfand. Leider
reicht ein solches Ärgernis aber in aller Regel nicht zu der
Erkenntnis, daß das notwendigerweise keine Einzelfälle sein können,
sondern daß die Berichte und Analysen zu anderen Fachgebieten, die
man selbst nur als Laie kennt, im Schnitt ebenso fehlerhaft,
schludrig und inkompetent sein müssen.
Allerdings gibt es einen Lichtblick: Wir haben erstmalig in der
Geschichte der Menschheit die Chance, selbst zu den Quellen der
Information vorzudringen und in der Folge die klassischen Medien nur
noch als Anreger, “Teaser” zu begreifen und nicht mehr als
Übermittler von Wahrheiten.
Es lebe das Netz! Und Tod jedem Versuch der direkten oder indirekten
Zensur.
Und jetzt müssen die Schulen ihre Aufgabe erfüllen, unseren Kindern
den richtigen Umgang mit dieser neuen Möglichkeit beizubringen:
Selber denken!
Aber das wird nicht passieren. Macht ist eine Funktion von Ignoranz -
auf Seiten der Herrscher ebenso wie auf Seiten der Beherrschten. Und
die Medien sind - nomen est omen - mittendrin.
Posted by admin on 24 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftganz gewiß kein Wunderland für Idealisten wie mich, aber
unter der genannten Prämisse “Soylent Green” ist es dort dann auf
jeden Fall kuscheliger, als im kranken Westen. Drum hab ich dieses
Land als extremes Beispiel genannt.
Dort ist die Wahrscheinlichkeit des Einfalls der “zivilisierten”
Interventions-Chirurgen ziemlich gering, es gibt in dem Land kaum
was, was sich auszubeuten lohnt. Selbst mit Anbauflächen für
Monsanto-Produkte schaut’s dort mau aus. Auch gibt es die
“Notwendigkeit” die Leute dort zu einem Krieg gegen Äthiopien
aufzuhetzen nicht mehr. Die würden das auch gar nicht mehr mitmachen,
war dies doch der Grund für einen verheerenden wirtschaftlichen und
strukturellen Zusammenbruch, der Elend, Bürgerkrieg und Hungersnot
auslöste.
Unsere Boys tauchten dort in einem Moment auf in dem sich das Land
von dieser Katastrophe wieder erholte, sie sollten wenigstens etwas
von den ganzen Krediten, die dem vormals regierenden Diktator für
Panzer und Gewehre in den Rachen geworfen wurden, zurückholen.
Außerdem konnte ein bißchen Übung nicht schaden. Dachten sie! Sie
haben sich dort ja eine ziemlich blutige Nase geholt.
Über das “wie” sollte so manch einer hier mal genauer nachdenken. Das
ein paar GIs derart grausam massakriert und an Eseln durch die
Straßen geschleift wurden, war gewiß kein geplantes politisches
Zeichen, sondern der Haß der entstanden war, nachdem zuvor die
pakistanischen Hilfsbüttel mit ihren Maschinenpistolen in eine
Demonstration mit Frauen und Kindern geschossen haben. Den
Kameramännern haben sie nichts getan, was davon zeugt, daß sich schon
noch zwischen Verbrechern und Anderen zu unterscheiden wußten. Und so
gingen die Bilder um die ganze Welt. Ein paar zerhackte Soldaten
öffentlich präsentiert und die Sache war gegessen. Dies dürfte
wesentlich mehr zur Ausbreitung der psychologischen Kriegsführung in
der islamischen Welt beigetragen haben, als 1000 Haßpredigten. Der
Effekt, daß über einen toten Weißen mehr Geschrei gemacht wird, als
über eine ganze Stadt voll “Neger” oder “Kaffern”, gibt ihnen immer
wieder von neuem die Bestätigung der Richtigkeit dieses Vorgehens.
Alles in Allem wird Somalia in einigen Jahren zur echten Alternative
werden. Es gibt dort den ganzen Schmutz und das Elend, das es hier
dann auch geben wird. Allerdings ist dort dann die Bonzen-Dichte
nicht so hoch.
Natürlich werden sich Neoliberale jetzt in ihrem seelisch-moralischem
Grabe umdrehen. Doch die werden in einigen Jahren in hermetrisch
abgeriegelten von Stacheldraht gesäumten Zonen leben, privater
Sicherheitsdienst im Wachturm inklusive. Dort werden sie dann Golf
spielen, Abends ins Casino gehen und alles in Ordnung finden. Sie
machen sich keine Vorstellung davon, wie es sein wird, außerhalb
dieser Zonen zu leben - wozu denn? Soylent Yellow gibt’s übrigens
heute schon in den Lebensmittel-Discountern, aber das ist jetzt schon
wieder Sarkasmus.
Natürlich ist das jetzt eine böse Provokation. Ich bin schon noch
Optimist! Ich schau mir zum Beispiel die ganzen Kiddies an, vor allem
jene, die ein politisches Bewußtsein entwickeln. Natürlich
pubertieren sie und das wirkt auf Erwachsene reichlich ätzend, aber
die vielen schwarzroten und roten Sterne, die mir da entgegenblinken,
sind für mich ein politischer Sternenhimmel und Anlaß zur Hoffnung.
Mein Plan wäre, die ganzen Neoliberalen, die eine winzige
gesellschaftliche Minderheit sind, aber halt die Macht und die Medien
in Händen halten, in Gulags zu schaffen und zwar auf Ibiza und
Mallorca. Dort können sie sich dann gegenseitig Sportboote vermieten,
Tauchkurse anbieten und so eine freie Marktwirtschaft führen, ohne
dem Rest der Bevölkerung damit auf den Keks zu gehen. Wir räumen
derweil hier den Schaden wieder auf, den sie angerichtet haben.
Posted by admin on 23 Jul 2008 | Tagged as: Allgemein
:
>
> > Interessante Idee. Der Staat als Vormund seiner Bürger. Quasi
> > ein Erziehungsberechtigter, der seine ‘Kinder’ ständig
> > kontrolliert,
> > damit sie nichts anstellen. Der mündige Bürger als Auslaufmodell?
>
> Mündig!?! Dass ich nicht lache! In letzter Zeit zeigt sich der
> “Bürger”
> alles andere als mündig. Selbst wenn es um einfachste bzw.
> grundlegenste Dinge geht, wie Verkehrsregeln zu beachten, wählen zu
> gehen, Steuern zu bezahlen ohne den Fiskus zu hintergehen,
> nächtliche
> Ruhezeiten einzuhalten usw. bringt der “mündige” Bürger nichts auf
> die
> Reihe…
>
> Dein “mündiger” Bürger erinnert mich eher an ein kleines verzogenes
> Kind, was aus lauter Trotz und Rotz eine Dummheit nach der anderen
> macht…
Also braucht das Volk einen starken Mann, der zeigt wo es lang
geht, da ja die Leute auf der Straße nicht entscheiden können.
Vorsicht Yvan, Deine Äußerungen sind Verfassungsfeindlich. Einen
Job beim Staat könntest Du Dir damit schon abschreiben, wenn
der Verfassungsschutz das in die Hände bekäme. Und plötzlich
hat ein ‘Ich-hab-nichts-zu-verbergen’ Vertreter doch was zu
verbergen…
Gruß,
Noel