Juni 2008
Monthly Archive
Finde deine-Gesellschaft
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Posted by admin on 19 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
In der Gesellschaft ist es oft stressig und hecktisch… Deshalb habe ich mal eine Richtig schöne Seite herraus gesucht. Damit man den Tag mal so richtig ausklingen kann und man nicht wie jeden Tag einfach ins Bett geht und sofort einschläft
Bei Onlinedessous findet man hochwertige Markenunterwäsche für Damen, Herren und Teenager vieler bekannter Hersteller wie z.B. Triumph, Lejaby, Simone Perele, Huber, Bruno Banani, Skiny, Sloggi, Sariana, Felina, Anita, Aubade, KrisLine uvm.
Posted by admin on 19 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftittels imei kein rueckschluss auf den besitzer moeglich, nur wer
> > es
> > gerade benutzt !
> >
> > und die PKZ hat einen vorteil, ich fasse alle diese nummern
> > zusammen zu
> > einer einzigen. jedesmal wenn ich ein vertrag unterschreibe
> (konto,
> > handy, etc) wird die PKZ faellig, e voila, schon hab ich bessere
> > profile als sie ein imei catcher jemals liefern wird.
> > ich muss als polizei auch icht mehr anfragen ob ein herr mueller
> > mit
> > der und der andresse kunde ist, nein, einfach die einmalige PKZ
> > uebermittelt und schon weiss ich als polizei ob er dort kunde ist
> > oder
> > nicht.
> >
> > mfg Sandro Jürgensen
>
> Aha PKZ. Sowas gibt es hier ja auch!
>
> Nennt sich PK
> Jerder Wessie den das Kreiswehrersatzamt jemals angeschrieben hat
> hat
> eine PK
>
> Meine ist 140977G10515
ich wusst garnicht das du die ueberall hinschreiben musst…
hin gegen musste ich meine PKZ bei der kontoeroeffnung eintragen…
meine PKZ steht auch in meinem DDR sozialversicherungsausweis drinne.
da steht auch jede OP, Impfung, Arzt/Zahnarzt Besuch,
Roentgenuntersuchung drin…. incl, datum, behandeldem arzt und
diagnoseschluesselnummer…
(iss nur das rote buch, nich das gruene !)
so, und jetzt vergleich nochmal, und ob du sowas haben moechtest…
ueberwachung total…
mfg Sandro Jürgensen
Posted by admin on 18 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
Auch wenn unsere technischen NNs stümperhaft sind (sind sie in
der Tat), helfen sie doch, das zu verstehen, was wir
zwecks AbstandHaltung zwischen den Ohren haben. Ohne Wissen über
NNs hätte ich bei der Lektüre der StandardWerke über
Psychiatire
ziemlich geschwommen, weil mir der Blick durch die einzige
InformationsVerarbeitungsMaschine, die ich bis dahin
kannte (nämlich die Neumann’sche RechnerArchitektur) ziemlich
verstellt worden wäre.
Biologische NNs verdrängen DatenMüll idealst: Vergessen,
Überschreiben,
neuronaler CrossTalk. Wenn etwas wichtig genug ist und kein
DatenMüll, dann wird es sich schon von außen und innen immer
wieder
in den VorderGrund drängen.
Allerdings ist das kein Modell für technische DatenSpeicherung.
Von
meinem PhotoAlbum erwarte ich schon, daß es alles behält,
und nicht nach
dessen Interessen Photos verblassen läßt.
Noch ne Analogie, aber ich weiß nicht, ob es wichtig ist: Auch
Landschaft vergißt und vermeidet so DatenMüll. Pflanzen und
Bäume
fallen um und verroten, und nach JahrZehnten weiß
man nicht mehr, wo der Baum war - ist auch nicht
mehr wichtig, denn es sind neue da. Berge
werden abgetragen, und hier ist die Skala des Vergessens im Bereich
von JahrHundertMillionen. Offene SternHaufen lösen
sich in ähnlichen ZeitRäumen auf. Wohin man
guckt - DatenMüllVermeidung. Wie kann es auch anders sein, wenn
das
Universum eine Maschine ist, die ihren eigenen Sinn errechnet -
warum sollten die ZwischenErgebnisse gespeichert werden?
Sogar gewisse WebServer, die ich kenne, sorgen durch
gelegentliche Crashs dafür, das der DatenBestand nicht allzustark
anwächst! (Das war jetzt keine Spitze gegen den Heise-Verlag wegen
neulich!)
Mmh. So ein langes Posting, und ‘Blondinen’ und ‘M$’ nicht einmal
erwähnt. Man läßt nach.
Posted by admin on 17 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftan leider keinen umfassenden Überblick über die
laufende KI-und NeuronaleNetze-Diskussion, dafür aber einen
Riesenspaß an Josellas Navigations-Geschichte gehabt.
Zu den Neuronalen Netzen wollte ich noch was anmerken, krieg das aber
bestimmt nur umständlich rüber:
Rosenfield (US-Mediziner und Neurophysiologe) beschreibt in “Das
Fremde, das Vertraute, das Vergessene - Anatomie des Bewußtseins”
das AKTUELLE Bewußtsein ungefähr so: es baut sich alle 1/24
Sekunde neu aus dem bis dahin bestehenden Speicher-Zustand und den neu
hinzugekommenen Informationen (die je “wacher” das Bewußtsein
ist, desto umfassender mit dem vorhandenen Bewußtsein verglichen
und eingeordnet werden können) auf und verändert sich daher
ständig und je nach Informationszufuhr auch umfassend. (1/24 sec:
“..-Bewegung nehmen wir wahr, wenn in jeder Sekunde 24 stehende Bilder
nacheinander gezeigt werden; bei geringerer Geschwindigkeit sehen wir
eine Abfolge von Einzelbildern. Das läßt vermuten, daß
die Reize, aus denen das Gehirn Bewußtsein aufbaut, in einem
zeitlichen Abstand von 1/24 Sekunde aufeinanderfolgen.)
Die eingehenden Informationen und ihre Bewertung sind von einem sich
ständig neu formierenden Bewußtsein abhängig. Dieses
wiederum ist völlig von seiner Körperlichkeit und damit auch
von Schädigungen und Ausfällen:
“….Selbstbezug bedeutet letztlich,daß ein Gehirn in der Lage
sein muß, sich selbst zu einer dynamischen Körperstruktur in
Beziehung zu setzen, und zwar im Hinblick darauf, welche Reize eine
Bedeutung erlangen. Ist diese Struktur beschädigt, dann betrifft
der Schaden auch das Gefühl des Ich für die Gehirnfunktionen,
sein Gedächtnis und sein Bewußtsein. Man kann sich
vorstellen, die Gehirnfunktionen in einem Computer nachzuvollziehen;
unbeantwortet bleibt aber die Frage, ob sich ein so dynamischer
“Computerkörper” konstruieren läßt, daß sich der
Rechner darauf beziehen kann, so daß Bedeutung und
Verständnis entstehen.
Was will ich damit sagen? Schwierig… Also: wir wachen z.B. nachts in
einem fremden Bett auf, tappsen im Dunkeln aufs Klo und schon nach der
ersten schmerzhaften Begegnung mit der neuen Umgebung stellt sich unser
Ich auf das neue Bewußtsein ein und alles funktioniert wieder
“normal”.
Würde das ein Computer nach der Eingabe neuer Informationen auch
jedes Mal wieder hinkriegen, daß er das Bewußtsein für
seine Vergangenheit, sein Vergessenes, seine Gegenwart und seine
Zukunft zielsicher (überlebenssicher) trifft?
Posted by admin on 16 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
Die Klimadebatte wird so erbittert geführt weil im Namen der
Klimaveränderung von den Interessenten eine massive Verlagerung des
Ressourceneinsatz gefordert wird. Diese Verlagerung bedingt einen
Umbau der Gesellschaft in Richtung Diktatur (früher mal …des
Proletariats, heute der Klimaschützer). Dieser Umbau ist ein
angenehmer Nebeneffekt für die, die die Freiheit ohnehin einschränken
wollen. So findet man millitante Klimaschützer auch bevorzugt im
linken Lager.
Nun schauen wir uns einmal an welche Vorrausetzungen gegeben sein
müssen, damit die genannte Verlagerung statthaft ist:
1. Das Klima muss sich ändern (dass es überall wärmer wird behauptet
gar niemand, bis vor kurzem wurde z.B. noch die These vertreten in
Europa wird es mangels Golfstrom kälter, inzwichen wieder verworfen
wegen falscher Zahlen/Modelle)
3. Die Änderung muss durch menschlich erzeugtes CO2 verursacht werden
4. Die Änderung muss erheblich sein, größer als die in den letzten
5.000 Jahren übliche an die sich die Menschen angepasst haben
5. Die Änderung muss sehr schnell ablaufen, schneller als die in den
letzten 5.000 Jahren übliche an die sich die Menschen angepasst haben
7. Die Erwärmung muss global mehr negative als positive Auswirkungen
haben
8. Der Ressourceneinsatz für die Reduzierung des CO2 Eintrages muss
einen höheren Effekt haben als der direkte Einsatz dieser Ressourcen
in den von einem Klimawandel negativ beeinflussten Gebieten.
Der Telepolis Artikel beschäftigt sich primär mit 1., da fällt es
natürlich leicht eine Veränderung nachzuweisen. Kein vernünftiger
Mensch wird behaupten das Klima war und bleibt für alle Zeiten
konstant. Die weiteren Diskussionen drehen sich i.d.R. noch umd 2.
Hier wird es schwieriger weil die zugrunde liegenden Modell nur für
Fachleute nachvollziehbar sind. Die Punkte 3 - 8 werden mehr oder
weniger ignoriert obgleich sie ebenso zwingende Vorraussetzung sind
um eine Ressourcenverlagerung zu rechtfertigen.
Posted by admin on 16 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
> in jedem gottverdammten pißkaff gibt es jugendliche die sich
> zusammenrotten, herumlungern, saufen und passsanten anmachen. ich
> würde sagen, dass ist ein für jugendliche durchaus normales
> verhalten, auch wenn sie sich nicht die haare grün färben und hunde
> dabeihaben. eine rotte punks zufriedenzustellen ist im grunde sehr
> einfach, da braucht es nur eine wiese mit wasseranschluß, ein paar
> alte bauwagen, 3 akkorde, ab und an eine palette hansapils und eine
> halbe tonne hundefutter. das konsumentenmekka für die braven bürger
> wäre wieder sauber und alle wären glücklich.
[Ironie]
Super! Ist doch ganz einfach:
So eine Wiese kann man i.d.R. anmieten, einen Wasseranschluß legen.
Bier kann man kaufen (für das notwendige Geld arbeiten), Bauwagen
auch (die kriegt man evtl. gebraucht und renoviert die dann selber)
und schon steht dem Spaß nichts entgegen!
Ach, das kriegen die Herrschaften nicht hin? Das wäre ja viel zu
spiessig und konstruktiv!
[/Ironie]
SCNR,
Lurpa
Posted by admin on 16 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
href=”http://www.mensongepsy.com/it/?p=100″>gesellschaft dann nur noch die Breitreifen :-))
Ansonten beschreibt der Beitrag ein Problem, welches von
src="http://home.knuut.de/CoJac/Grafik/extlink.gif" alt="Externer
Link">
style="text-decoration:none;color:#990000">Frederic Vester
bereits in den siebziger Jahren ausführlich beschrieben wurde.
Schade, ich bin neurologisch nicht beschlagen genug, aber ich glaube,
daß in unserer Hirnarchitektur ca. 50% der Hirnmasse aus
synapsenverbindenden Zellen
bestehen.
Also genauso viel Aufwand für die Informationsadressierung wie
für die eigentliche Informationsspeicherung. Und
bekanntermaßen liegt Gaia uns in solchen Konstruktionsfragen um
Längen voraus. Demgemäß dürfte unser Aufwand beim
Informationszugriff, je Informationseinheit um ein vielfaches
höher liegen.
Ich denke die wesentlichen Aufgabe in diesem Kontext bestehen in der
Entwicklung von (Hard- und Software)Techniken, Formen und Algorithmen
des Datenzugriffs, um Struktur und Transparenz in die immer schneller
wachsende Datenhalde zu bringen.
Ansonsten ergeht es uns irgendwann vielleicht so, wie es
src="http://home.knuut.de/CoJac/Grafik/extlink.gif" alt="Externer
Link">
href="http://www.heise.de/tp/deutsch/kolumnen/lem/default.html"
style="text-decoration:none;color:#990000">Stanislaw Lem in
einer seiner Kurzgeschichten von Prof. Tarantoga beschrieb: Die globale
Gesamtsumme aller durch den Menschen gespeicherten Informationen
nähert sich immer mehr einer kritischen Masse an. Ist diese
erreicht, kommt es zu einer unkontrollierten Kettenreaktion, die
zwar bis auf ein leichtes Knistern physisch kaum wahrnehmbar sein wird,
die aber eine komplette Vernichtung dieser Informationen bewirkt.
Und dann heißt es: Back to the future
? No. Forward to the past !
Posted by admin on 15 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaft Welt vertreten durch Pirker ist begeistert
> http://kominform.at/article.php?story=20060221105522734
Begeistert. Aha.
Es werden ja wirklich ein paar interessante Themen angesprochen:
> Um die Verbotsforderung moralisch zu überhöhen, werden dem Film antisemitische
> Tendenzen angedichtet. Da diese aber von den Filmkritikern nicht aufgedeckt
> werden können, müssen sie aus der antiwestlichen Grundtendenz des Filmes
> abgeleitet werden. So sieht sich jede Kritik an der imperialistischen
> Gewaltpolitik tendenziell dem Antisemitismus-Vorwurf ausgesetzt. Als ob
> ausgerechnet das westliche Wertesystem stets mit dem Antisemitismus
> unvereinbar gewesen wäre.
Begeisterung? Eher Beschämung, bei _der_ deutschen Vergangenheit im
Bezug auf diesen Punkt.
> Der Ruf nach Filmzensur wird zu einem Zeitpunkt laut, an dem sich das
> westliche Wertesystem in der
Posted by admin on 15 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
gesellschaftd Alizee:
Gut, daß ihr diesen Punkt getroffen habt. Ich muß ehrlich zugeben,
daß ich auch im ersten Reflex gegen die Punks war. Doch nun hab’ ich
in erster Linie meinen 11-jährigen Bengel im Blick, bei dem die
Rebellion auch schon absehbar ist. Wohin soll dieses ziemlich
natürliche Verhalten bei Jugendlichen laufen, die sich die Welt
anders wünschen, als sie im Moment ist? Lange Haare, kiffen und
Happy-Feeling: verkommerzialisiert und sinnlos - Tür zu. Nicarargua
unterstützen und Häuser besetzen: kriminalisiert und zerschlagen -
Tür zu. Reformismus
Posted by admin on 14 Jun 2008 | Tagged as: Allgemein
>
> > Die offene deutsche Gesellschaft mag reif genug sein, um so einen
> > Film auszuhalten.
>
> Das ist gewagt. Die deutsche Gesellschaft hat sich beispielsweise vom
> antiamerikanischen Populismus eines Schröder einseifen lassen und
> führt (bspw. in Foren) eine ziemlich einseitige und notabene
> selbstgerechte Sicht
Ich halte es für ungerecht, das als Antiamerikanismus zu bezeichnen.
Damals ging es um die Frage, ob es in Zukunft eine unipolare oder
eine multipolare Welt geben sollte. Im Hintergrund der damaligen
Diskussion standen Thesen von Kreisen um den derzeitigen
US-Präsidenten, nach denen die USA bei Konflikten auf der ganzen Welt
nach eigenem Gusto militärisch eingreifen und diese Konflikte
militärisch lösen sollten. Es hat in meinen Augen nichts mit
Antiamerikanismus zu tun, wenn man der damaligen US-Administration
dieses Recht abspricht, sondern ist berechtigte und notwendige Kritik
an imperialistischen Bestrebungen in gewissen amerikanischen Kreisen.
Dass heute, vier Jahre nach dem Krieg, kaum mehr von solchen
Weltmachtsträumen in den USA gesprochen wird, mag daran liegen, dass
der Verlauf der Ereignisse den Amerikanern ihre Grenzen aufgezeigt
hat.
> (vgl. angebliche Informationen an die USA vom
> BND vor Kriegsausbruch).
Das ist ja eine ganz andere Geschichte. Ich halte es nicht für
abwegig, dass diese Sache von interessierten Kreisen in den USA
verbreitet wurde, um die Schröder-Regierung zu diskreditieren.
> > Aber wie steht es mit der türkischen
> > Parallelgesellschaft, deren Existenz der Autor mit seiner Bemerkung
> > über das “türkische Publikum in einem türkischen(!) Stadtteil
> > anerkennt? Ist die Gesellschaft der in unserem Land lebenden Türken
> > offen, aufgeklärt und tolerant?
>
> Diese Frage muss sich eine Gesellschaft jederzeit gefallen lassen,
> aber alle Teile der Gesellschaft. Wie steht es mit den konservativen
> Regionen in Bayern?
Dorftrotel sind nun mal nicht auszurotten, deshalb muss es auch
Rückzugsgebiete für Dorftrottel geben. Aber bitte nicht in den
Großstädten.
> > In der Diskussion über diesen Film
> > wird immer wieder nach einem Dialog gerufen. Wie soll denn ein Dialog
> > aussehen, wenn die eine Seite sich, wie es in
> > http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,403568,00.html beschrieben
> > wird, als dialogunfähig erweist?
>
> Das ist nun aber wirklich nicht repräsentativ. Daraus solches zu
> schliessen, halte ich für dreist und gefährlich.
Das war nur ein einziges Beispiel. Meine Meinung gründet sich nicht
auf einen SPON-Artikel, sondern vor allem auf persönlichen
Erlebnissen.
> > Das Problem ist eigentlich weniger dieser Film. Das Problem ist wohl,
> > dass _ein Teil_ der hier lebenden Türken integrationsunwillig,
> > dialogunfähig, introlerant und zum Teil rassistisch ist.
>
> So gesagt ist das wahrscheinlich richtig. Andererseits sehe ich auch
> nicht den grossen (umgekehrten) Integrationswillen der Deutschen.
Ich sehe aber auch nicht gerade, dass es in den größeren Städten, in
denen überproportional viele Türken leben, eine besonders
integrationsunwillige deutsche Bevölkerung lebt. Gerade dort sollte
es Ausländern am leichtesten möglich sein, sich in die deutsche
Gesellschaft zu integrieren, aber gerade dort kommt es zur
Ghettobildung.
> > Dieses
> > Problem wird man sicherlich nicht dadurch lösen können, dass man
> > diesen Film verbietet, aber etwas mehr Repression gegen die
> > faschistoiden _Teile_ der hier lebenden türkischen Bevölkerung
> > scheint mir dringend nötig zu sein.
>
> Du erachtest Repression als nötig als Reaktion auf die Verhältnisse?
Repression kann immer nur das letzte Mittel sein, wenn alle anderen
Mittel versagen _und_ wenn man das Problem nicht tolerieren kann. Das
gilt im übrigen nicht nur in Bezug auf Türken, sondern genauso in
Bezug auf Deutsche. Gegen Hassprediger, egal ob diese islamistischen
oder nazistischen Hass predigen, gibt es manchmal kein anderes Mittel
als ein Verbot, das zur Not polizeilich durchgesetzt wird.
Selbstverständlich ist Repression nicht das Allheilmittel. Den großen
Knüppel darf der Staat nur in Ausnahmefällen auspacken und auch nur
sehr dosiert einsetzen. Vor allem darf es nur gegen die Richtigen
eingesetzt werden.
> Du wirst damit scheitern, wie schon viele zuvor.
Die Weimarer Republik ist nicht an zu viel, sondern an zu wenig
Repression gescheitert. Eine mutige Reichsregierung hätte dem Treiben
der Nazis ein schnelles Ende setzen können, indem sie die
Organisationen verboten und ihre Führer unter Hausarrest gestellt
hätte.
> Aber vielleicht hat der schlechte Film auch sein Gutes, nämlich wenn
> er eine Diskussion über Freiheit und Tolerant anstösst.
Vielleicht ist es auch nötig daran zu erinnern, wie manche Feinde von
Freiheit und Demokratie die Toleranz, die man ihnen entgegenbringt,
vergelten.
-ek-