gesellschaftw.zeit.de/2001/48/Leben/print_200148_mclaren_intervie.html
>
> Was besseres habe ich auf die schnelle leider nicht gefunden.
>
> Soll nicht kontra Punks sein (bin selber mal mit sehr innovativen
> Frisuren rumgerannt ;-), nur viele wissen das nicht bzw. wollen es
> nicht wissen.
>
> Auf der vorher genannten Ausstellung kam darüber auch nichts. ;-) >
> Grüße,
>
> p h o s m o
Grade der letzte Teil des Interview (ab:Ist es heute noch möglich,
wirkungsvoll zu provozieren?) ist so wahr wie frustrierend.
Alles nur noch belangloses konsumieren, ohne Tiefgang oder jeglichen
Futurismus. nicht mal gegen etwas, sondern nur noch irgendwas sein.
Irgendwas vorgegebenes.
Die Standardhymne fuer diese Zeit muesste eigentlich ein Queen-Titel
aus den 80ern sein “Im the great Pretender”. Scheinen, vormachen,
sich selbst um den Tod betruegen. Sinnleeres Vollgas geben, und das
dann Leben nennen. Von mir aus gerne, sollen sie doch “Immer lustig
und vergnuegt bis der Arsch im Sarge liegt”
Auf der Bahre kommt dann doch das boese Erwachen und die frage: War
das jetzt schon alles? - oder auch nicht mal mehr das.
jg