Auch wenn unsere technischen NNs stümperhaft sind (sind sie in
der Tat), helfen sie doch, das zu verstehen, was wir
zwecks AbstandHaltung zwischen den Ohren haben. Ohne Wissen über
NNs hätte ich bei der Lektüre der StandardWerke über
Psychiatire
ziemlich geschwommen, weil mir der Blick durch die einzige
InformationsVerarbeitungsMaschine, die ich bis dahin
kannte (nämlich die Neumann’sche RechnerArchitektur) ziemlich
verstellt worden wäre.
Biologische NNs verdrängen DatenMüll idealst: Vergessen,
Überschreiben,
neuronaler CrossTalk. Wenn etwas wichtig genug ist und kein
DatenMüll, dann wird es sich schon von außen und innen immer
wieder
in den VorderGrund drängen.
Allerdings ist das kein Modell für technische DatenSpeicherung.
Von
meinem PhotoAlbum erwarte ich schon, daß es alles behält,
und nicht nach
dessen Interessen Photos verblassen läßt.
Noch ne Analogie, aber ich weiß nicht, ob es wichtig ist: Auch
Landschaft vergißt und vermeidet so DatenMüll. Pflanzen und
Bäume
fallen um und verroten, und nach JahrZehnten weiß
man nicht mehr, wo der Baum war - ist auch nicht
mehr wichtig, denn es sind neue da. Berge
werden abgetragen, und hier ist die Skala des Vergessens im Bereich
von JahrHundertMillionen. Offene SternHaufen lösen
sich in ähnlichen ZeitRäumen auf. Wohin man
guckt - DatenMüllVermeidung. Wie kann es auch anders sein, wenn
das
Universum eine Maschine ist, die ihren eigenen Sinn errechnet -
warum sollten die ZwischenErgebnisse gespeichert werden?
Sogar gewisse WebServer, die ich kenne, sorgen durch
gelegentliche Crashs dafür, das der DatenBestand nicht allzustark
anwächst! (Das war jetzt keine Spitze gegen den Heise-Verlag wegen
neulich!)
Mmh. So ein langes Posting, und ‘Blondinen’ und ‘M$’ nicht einmal
erwähnt. Man läßt nach.