Die Klimadebatte wird so erbittert geführt weil im Namen der
Klimaveränderung von den Interessenten eine massive Verlagerung des
Ressourceneinsatz gefordert wird. Diese Verlagerung bedingt einen
Umbau der Gesellschaft in Richtung Diktatur (früher mal …des
Proletariats, heute der Klimaschützer). Dieser Umbau ist ein
angenehmer Nebeneffekt für die, die die Freiheit ohnehin einschränken
wollen. So findet man millitante Klimaschützer auch bevorzugt im
linken Lager.
Nun schauen wir uns einmal an welche Vorrausetzungen gegeben sein
müssen, damit die genannte Verlagerung statthaft ist:
1. Das Klima muss sich ändern (dass es überall wärmer wird behauptet
gar niemand, bis vor kurzem wurde z.B. noch die These vertreten in
Europa wird es mangels Golfstrom kälter, inzwichen wieder verworfen
wegen falscher Zahlen/Modelle)
3. Die Änderung muss durch menschlich erzeugtes CO2 verursacht werden
4. Die Änderung muss erheblich sein, größer als die in den letzten
5.000 Jahren übliche an die sich die Menschen angepasst haben
5. Die Änderung muss sehr schnell ablaufen, schneller als die in den
letzten 5.000 Jahren übliche an die sich die Menschen angepasst haben
7. Die Erwärmung muss global mehr negative als positive Auswirkungen
haben
8. Der Ressourceneinsatz für die Reduzierung des CO2 Eintrages muss
einen höheren Effekt haben als der direkte Einsatz dieser Ressourcen
in den von einem Klimawandel negativ beeinflussten Gebieten.
Der Telepolis Artikel beschäftigt sich primär mit 1., da fällt es
natürlich leicht eine Veränderung nachzuweisen. Kein vernünftiger
Mensch wird behaupten das Klima war und bleibt für alle Zeiten
konstant. Die weiteren Diskussionen drehen sich i.d.R. noch umd 2.
Hier wird es schwieriger weil die zugrunde liegenden Modell nur für
Fachleute nachvollziehbar sind. Die Punkte 3 - 8 werden mehr oder
weniger ignoriert obgleich sie ebenso zwingende Vorraussetzung sind
um eine Ressourcenverlagerung zu rechtfertigen.