> Meine Vorredner als Saubermänner tun doch nichts anderes, wenn sie
> sich auch nicht trauen es explizit anzusprechen.
Du benutzt also das Argument “Geld verleiht Recht zur Kritik”, um
deren unterliegende Argumentationsstruktur offenzulegen? Lobenswert.
Ich hatte es so interpretiert, als würdest Du eine unakzeptable
Argumentationsweise übernehmen, um von jemandem akzeptiert zu werden,
dem solche Argumente naheliegen.
> Sich aber aufzuführen als hätte man mehr Rechte an diesem Raum ist
> nichts anders als mittels der gesellschaftlichen Stellung seine
> Meinung durchzusetzen. Sicher, kann jeder tun und alles was er
> möchte, nur finde ich es interessant, dass die Menschen in
> Deutschland nichts mehr anderes zu tun haben, als immer nur zu
> merkern.
> (Ich mach das auch, aber nur, wenn mich jemand anders meint
> die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben)
Wenn jemand anders meint, …? Wenn mich jemand [nervt], [der] meint,
…?
(Pedantic Mode ON)
> Ist doch traurig, oder nicht? Ignorieren wir doch die Punker, mich
> haben sie noch nie angespuckt, andere wahrscheinlch auch nicht, es
> sei denn diese haben ihrerseits provoziert. Gibt doch so viel
> Schönes, dass man tun kann. Aber solch eine Einstellung ist ja
> undeutsch. Aufregen ist schöner.
Total d’accord.
Good night
cobweb