sgzip - Panoptische Gesellschaft
Posted by admin on 19 Apr 2008 at 05:01 pm | Tagged as: Allgemein
Gemach. Die Entwicklung des sgzip (Semantisches gzip)
ermöglicht, mit dem DatenMüll fertig zu werden, da es nur
noch den
semantisch wesentlichen Inhalt extrahiert und
diesen dann komprimiert.
Das soll inzwischen auch schon bei *.jpg und
*.avi und dergleichen möglich sein.
Der Effekt ist wirklich erstaunlich: Manche MitBürger, die vor
die Kamera treten, erzeugen sofort einen Strom von Null-Bytes,
die bei Blondinen nicht einmal 8 bit lang sein sollen.
Allerdings versagt das Verfahren bei WebCams im schottischen
HochLand, da sich 1024 * 1280 * naßgrau schon immer
maximal komprimieren ließ, was nicht mehr steigerungsfähig
ist.
Im letzteren Fall jedoch findet das unsgzip Anwendung,
das den Nebel wieder wegrechnet. Und da scheint mir der wirkliche
technische Fortschritt zu liegen, denn die WegAbstaktion von
Nebel, der bei der Aufnahme wirklich vorhanden war, ist ja nur
der erste Schritt zu einer Methodik, die durch feste Wände zu
sehen erlaubt. Auch die optische Astronomie könnte von diesem
Verfahren profitieren.
Fazit: Das DatenMüll-Problem ist beherrschbar. Wenn es das nicht
wäre, könnte man immer noch auf das in einer C’T beschriebene
HardWare-Null-Device zurückgreifen, und wenn das nicht reichte,
kann die DatenVernichtung analog dem seti@home-Projekt dezentralisiert
werden - also DatenMüll vernichten statt Steuern zahlen, zum
Beispiel.
Oder ihn im seti2@home-Projekt zu den Sternen senden.
Wer jetzt immer noch nicht genug über das Thema
ÜberWachungsKameras
und DatenMüll gelesen hat, dem empfehle ich einen Blick in
Tina’s WebCam.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.